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Grevesmühlen Ost/West: Für viele noch ein Thema
Mecklenburg Grevesmühlen Ost/West: Für viele noch ein Thema
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18:11 07.02.2018
Carmen Götz (55) hält ein Bild, aufgenommen in Schlutup am Tag des Mauerfalls. Zu sehen ist, wie die damalige Dassowerin einen Bundesbürger umarmt, der Verwandte in ihrer Heimatstadt hatte. Quelle: Jürgen Lenz
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Selmsdorf

„1989 hätte man sich nicht vorstellen können, dass ein Schlutuper einmal Bürgermeister in Selmsdorf sein könnte.“ Das berichtet Marcus Kreft (41), der in Schlutup aufwuchs. Seit 2014 ist er Bürgermeister in Selmsdorf. Er sagt: „Es ist gut, dass Deutschland wieder vereinigt ist.“ Für viele Menschen sei es aber noch ein Thema, wo jemand herkommt.

Carmen Götz fuhr am Abend des 9. November 1989 von Dassow (Nordwestmecklenburg) aus über die offene Grenze. Auf das Ende der Teilung zurückblickend, sagt sie: „Es ist gut, dass wir wieder ein Volk sind.“ Doch es sei zu schnell gegangen und: „Die Flüchtlingspolitik macht viel wieder kaputt.“ Erlebt sie noch einen Unterschied Ost/West? „Ja“, antwortet Carmen Götz. „In unserer Generation merkt man noch den Unterschied in der Erziehung.“

Lenz Jürgen

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