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Grevesmühlen Neuer Werbefilm setzt auf Emotion
Mecklenburg Grevesmühlen Neuer Werbefilm setzt auf Emotion
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17:12 26.10.2018
Preview des neuen Boltenhagener Imagefilmes am Donnerstagabend im Festsaal des Ostseebades: v.l. Regisseur Andreas Duerst (Studio 301, Rostock), Kati Kirstein – echte Mutter des Hauptdarstellers Gustav Kirstein (daneben), Karl Kirstein, Bruder des Hauptdarstellers und die stolze Omi von Gustav und Karl: Christine Drechsler. Quelle: Annett Meinke
Boltenhagen

Blitzblaue, muntere Augen und hellblonde Haare – der „Rostocker Jung“ Gustav Kirstein (11) scheint die Idealbesetzung für die Kinderhauptrolle im neuen Imagefilm des Ostseebades Boltenhagen, den die Rostocker Filmfirma Studio 301 im Auftrag der Kurdirektion im August dieses Jahres vor Ort drehte. Offizielle Premiere feiert der Film in der Langen Nacht der Kunst. Dort wird er in der Touristeninformation mit anderen Filmen über Veranstaltungen des Ostseebades in diesem Jahr gezeigt.

Eine kleine Vorpremiere, in Film-Fachkreisen „Preview“ genannt, feierte der neue Werbeclip, der um die sieben Minuten lang ist, bereits zuvor im Festsaal Boltenhagen. Mit einem zünftigen Kinoabend samt Sekt, Schokolade und Popcorn wollte sich die Kurdirektion bei der Filmfirma, den Darstellern und zahlreichen Unterstützern des Filmes bedanken. Ebenfalls geladen zu dieser exklusiven Filmvorstellung waren die Gemeindevertreter Boltenhagens und die Mitglieder des Kurbetriebsausschusses. In ihrer kleinen Ansprache erinnerte Kurdirektorin Claudia Hörl an die aufregenden acht Drehtage im heißen Sommer dieses Jahres, in denen Boltenhagen zur Filmkulisse wurde.

Klappe, die zehnte

Regisseur und Geschäftsführer von Studio 301, Andreas Duerst, berichtete von der reizvollen Aufgabe, die es für ihn und sein Team bedeutete, den Wunsch der Kurdirektion nach einer emotional erzählten Geschichte zu erfüllen. „Es ging zum einen darum, verschiedene Generationen anzusprechen, zum anderen sollten die Haupt- und die Nebensaison im Ostseebad thematisiert werden. Wir hatten dann die Idee, die Geschichte einer Familie zu erzählen, die Urlaub in Boltenhagen machen will. Ein Junge, Vater und Mutter und ein Großvater.“ Was zunächst erst einmal einfach klingt, stellte allerdings in verschiedener Hinsicht durchaus eine Herausforderung dar. Wie der junge Hauptdarsteller Gustav, den es in dem kleinen Film zunächst etwas unfreiwillig mit seinem Opa in das Ostseebad verschlägt, verriet: „Wir mussten die Szenen oft wiederholen, das hat nicht alles gleich beim ersten Mal geklappt.“ Was auch kein Wunder ist, wurden doch alle Rollen von Laiendarstellern gespielt. Allesamt hatten zwar bereits Erfahrung mit Auftritten vor der Kamera, so auch Gustav, der schon als Fotomodell gebucht wurde, aber in einem richtigen, kleinen Film hatte bis dahin noch niemand mitgespielt.

Impressionen Preview

„Die meisten Leute, die sich mit dem Filmemachen nicht auskennen, unterschätzen die Arbeit und Zeit, die auch in so einem kleinen Film steckt“, bestätigte Duerst. Auch verschiedene Wettersituationen darzustellen, zum Beispiel Regen, wenn, wie in diesem Sommer partout keiner in Sicht ist, nicht ganz einfach. Zudem sollten die Filmaufnahmen auch nicht den Kurbetrieb stören, erregten aber natürlich dennoch einiges Aufsehen unter den Ostseebad-Gästen, besonders auf der allzeit gut besuchten Seebrücke.

Die Darsteller

Gustav Kirstein (Junge),

Jan Krause (Opa),

Juliane Gördel (Mutter),

Stefan Jürgens (Vater),

Buddelschiffbauer Jürgen Kubatz,

Taucher Dieter Kalfack,

Fischer Uwe Dunkelmann,

Freunde von Gustav am Strand: Kjell Sommerfeld, Silas Jantzen, Hannes Plescher,

Tänzer: Kurt & Barbara Stamer, Brigitta Hilscher, Claus-Dieter & Regina Bartusch, Sanitäter: Amadeus Timm, Wolfgang Stübe,

Auktionsbesucher: Jana Schick, Antonia Baumann, Pit Gagzow, Björn Weiß, Markus Laible, Hanna Goretzke

Boltenhagener engagierten sich

Worüber sich Kurdirektorin Hörl und die Filmleute besonders freuten, war die große Unterstützung durch Boltenhagener Geschäftsleute und Unternehmen aus der Region. Großzügig stellten sie sich, ihre Zeit und einiges an Mitteln zur Verfügung, ohne die der Dreh nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre. Um nur einige an dieser Stelle zu nennen: die Ferienwohnung, in der unter anderem gedreht wurde, stellte Beatrix Bräunig zur Verfügung, Uwe Dunkelmann ließ Aufnahmen auf seinem Fischereihof Kamerun machen und fuhr mit dem Schiff und den Darstellern aufs Meer. Fahrzeuge stellte das Deutsche Rote Kreuz vom Kreisverband Nordwestmecklenburg zur Verfügung, ein Kleinbus kam von Wilfried Nix, Steffen und Carola Beckert unterstützten mit ihrem Reisebus Carolinchen, die Mecklenburger Ballonfahrten stiegen mit einem Ballon in die Höhe und auch Buddelschiffbauer Jürgen Kubatz war mit dabei.

Und weil es so viel herzliche Unterstützung von den Boltenhagenern gab, gibt es natürlich auch einen langen Abspann nach dem Film, in dem jeder, der etwas beigetragen hat, erwähnt wird. Der Dreh in der Boltenhagener Kirche, erzählte Regisseur Duerst, hätte ihn und sein Team ganz besonders beeindruckt. „Eine wunderschöne Kirche, die wir versucht haben, in ihrer Atmosphäre einzufangen.“ Dass den Filmern, das nicht nur dort gelungen ist, unter anderem auch durch den Einsatz eines sogenannten Camcopters (Drohne), der das Ostseebad und seine Schönheit von oben eindrücklich in Szene setzt, bewies der freudige Applaus nach dem Ende der Vorstellung. Und wie sagte Uwe Dunkelmann ein bisschen später im Gespräch mit dem Regisseur: „Das ist doch mal was, auf das wir hier in Boltenhagen wirklich stolz sein können. Alle an einem Strang gezogen. Und so kann doch jeder sehen, wie schön es hier bei uns ist.“

Wer keine Gelegenheit hat, sich den Film während der Langen Nacht der Kunst in der Touristeninformation von Boltenhagen anzusehen, muss nicht traurig sein – ab der kommenden Woche soll er im Internet, auf der Webseite des Ostseebades zu sehen sein – und auch auf youtube soll er bald laufen. Vielleicht, um schon ein wenig Appetit zu machen, aber nicht zuviel zu verraten: Es geht dramatisch los, das Deutsche Rote Kreuz muss zum Einsatz anrücken. Aber dann wird alles gut.

Annett Meinke

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