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Grevesmühlen 12000 Euro an Vereine verteilt
Mecklenburg Grevesmühlen 12000 Euro an Vereine verteilt
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00:00 21.09.2016
Der Dassower Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur berät im alten Rathaus darüber, wie viel Geld einheimische Vereine im kommenden Jahr von der Stadt bekommen sollen. Quelle: Jürgen Lenz

Mit 7000 Euro bekommt der SV Dassow 24 den höchsten Zuschuss, den die Stadt im kommenden Jahr an einheimische Vereine vergibt. Das hat der Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur am Montagabend mehrheitlich beschlossen – unter dem Vorbehalt, dass der Haushalt 2017 genehmigt wird.

Wir haben diesmal die besondere Situation, dass sich ein großer Verein aufgeteilt hat.“Christopher Wittenburg (WGO), Vorsitzender Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur

Von Anfang an stand fest, dass das Geld der Stadt nicht reichen wird, um alle Wünsche aus den Vereinen zu erfüllen. 12000 Euro wird Dassow aller Voraussicht nach im kommenden Jahr verteilen.

Doch die eingereichten Anträge von neun Vereinen summieren sich auf 21770 Euro. Vor diesem Hintergrund machte der Ausschussvorsitzende Christopher Wittenburg (Wählergemeinschaft Ostseestrand) zu Beginn der Diskussion klar: „Mehr als wir haben, können wir nicht geben.“ Wittenburg sagte auch: „Wir haben diesmal die besondere Situation, dass sich ein großer Verein aufgeteilt hat.“ Gemeint ist der SV Dassow, aus dem heraus sich Anfang des Jahres der Breitensportverein (BSV) Dassow gegründet hat. Beide Vereine haben Zuschüsse für die Förderung des Sports im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich beantragt. Mehreren Ausschussmitgliedern fiel ein deutlicher Unterschied bei den Eigenanteilen auf. Während der SV Dassow dem gewünschten Zuschuss in Höhe von 8000 Euro einen Eigenanteil von 11500 Euro gegenüberstellt, gab der BSV Dassow, der 6250 Euro beantragt hat, den Eigenanteil mit 500 Euro an. Die Ausschussmitglieder waren sich rasch einig: Der BSV bekommt keine 6250 Euro, soll aber auch nicht leer ausgehen. Die Mehrheit stimmte für 500 Euro. Bei der Entscheidung, dass der SV Dassow 7000 Euro bekommt, berücksichtigten die Ausschussmitglieder die hohen Kosten, die der Verein für die Unterhaltung und Pflege des stadteigenen Sportgeländes trägt. Der dritte Vorsitzende Thomas Fischer sagte am Montagabend: „Der Platz kostet uns grob 20000 Euro im Jahr.“

Ein weiterer rühriger Verein, der Dassow weithin bekannt macht, soll 2017 nach dem Beschluss des Ausschusses 1200 Euro bekommen: der MC Dassow. Der Rassegeflügelzuchtverein soll 350 Euro erhalten, der Angelverein „Untere Stepenitz“ 300 Euro, der Verein „Spielplatz Rosengarten“ 350 Euro, der Heimat- und Tourismusverein 850 Euro und der Jugend-, Kultur- und Freizeitverein 1500 Euro.

Ausschussmitglieder meinten, es wäre wünschenswert, wenn für die Vereine im kommenden Jahr mehr als 12000 Euro bereitstünden. Sie schlugen 14000 Euro vor. „Die Vereine, das ist das Leben in der Stadt“, sagte Monika Döbler (SPD-Fraktion). Das Ausschussmitglied Anne Brauer (SPD-Fraktion) beteiligte sich nicht an den Entscheidungen über die Zuschüsse. Sie war als Vorstandsmitglied des Rosengarten-Vereins befangen.

Jürgen Lenz

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