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Grünes Licht für neuen Kindergarten

Dassow/Schönberg Grünes Licht für neuen Kindergarten

Interministerieller Vergaberat bewilligt Geld für Kitabau in Dassow und Sanierung einer Sporthalle in Schönberg

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Kinder vergnügen sich in der Kita „Deichspatzen“ in Dassow. In der Stadt besuchen 249 Mädchen und Jungen den Kindergarten, die Krippe oder den Hort.

Quelle: Jürgen Lenz

Dassow/Schönberg. Nun ist es sicher: Die Stadt Dassow kann einen Kindergarten mit den seit Langem dringend benötigten neuen Betreuungsplätzen bauen. „Ich finde es super, dass wir das Kitaprojekt umsetzen können“, sagt Dassows Bürgermeister Jörg Ploen (SPD). Er ist zuversichtlich, dass der Bau noch 2016 beginnt und der neue Kindergarten mit 75 Plätzen im kommenden Jahr eröffnet wird. Der Bauantrag sei gestellt.

Vor wenigen Wochen hatte Ploen vor Bürgern und Stadtvertretern noch erklärt, Dassow könne die Kita für 2,1 Millionen Euro nicht bauen, wenn die erhofften Zuschüsse aus Schwerin nicht fließen.

Wenig später reagierten Kommunalpolitiker empört auf die Nachricht, ein Förderantrag sei nicht beschieden worden, weil ein anderer Antrag in Schwerin nicht bewilligt worden sei. Weil damit die Gesamtfinanzierung des Kitabaus in Gefahr gerate, sei das Vorhaben insgesamt „nicht förderfähig“, hieß es. Ist es nun jedoch. In seiner zehnten und letzten Tagung hat der interministerielle Vergaberat der Landesregierung 318800 Euro für den Neubau der Kita in Dassow bewilligt. Das Geld fließt aus einem Kofinanzierungsfonds, mit dem Schwerin zahlreiche Kommunen unterstützt hat.

Ohne diese Hilfe wären viele finanzschwache Städte und Gemeinden nicht dazu in der Lage gewesen, den Eigenanteil aufzubringen, der nötig ist, um Investitionsprogramme des Landes, des Bundes und der EU nutzen zu können. Da die Entscheidung des interministeriellen Vergaberates mit Zuschüssen aus anderen Förderprogrammen verbunden ist, steht für Dassow jetzt fest: Die Stadt bekommt auch das erhoffte Geld aus dem Programm „Integrierte ländliche Entwicklung“. Somit muss Dassow nur einen kleinen Teil der 2,1 Millionen Euro für eine neue Kita selbst aufbringen. Der genaue Betrag steht noch nicht. Wie Ploen auf Anfrage mitteilte, hat es nun zwar eine mündliche Zusage für den Zuschuss aus dem Förderprogramm „Integrierte ländliche Entwicklung“ gegeben, aber noch keinen schriftlichen Bescheid.

Bereits fest steht: Betrieben wird die künftige Kita in Nachbarschaft des Jugendklubs vom Verein „Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitz Rehna“. Zurzeit betreuen Mitarbeiterinnen des Vereins in Dassow 249 Mädchen und Jungen in Kindergarten, Krippe und Hort.

Seit Langem dringend benötigt werden auch Betreuungsplätze für Kinder in Dassows Nachbarstadt Schönberg. Sie kann für den dort ebenfalls geplanten Bau eines Kindergartens keine Finanzhilfe aus dem Kofinanzierungsprogramm mehr erhalten, denn das Programm ist nun nach Auskunft des Innenministers Lorenz Caffier (CDU) abgeschlossen. Seit Beginn des Förderprogramms 2012 seien insgesamt 50

Millionen Euro Finanzhilfen bestätigt worden. Damit hätten die Kommunen bislang Investitionen in Höhe von 229 Millionen Euro auslösen können — unter anderem für Kindergärten.

Schönberg wurden in der letzten Tagung des Vergaberates 253000 Euro für die Sanierung und den teilweisen Umbau einer Sporthalle an der Dassower Straße bewilligt. Wie berichtet, hat die Stadtvertretung dieses Projekt in den Haushalt 2016 eingestellt. Die Finanzierung ist nun sicher.

Finanzhilfen gewährt

Fünf weitere Kommunen in Nordwestmecklenburg bekommen nach der Entscheidung des interministeriellen Vergaberates neben den Städten Dassow und Schönberg Finanzhilfen aus Schwerin:

Gemeinde Bernstorf 33600 Euro für eine Erneuerung der Hauptstraße in Wölschendorf

Gemeinde Kalkhorst 11600 Euro für eine energetische Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Stadt Klütz 9100 Euro für eine energetische Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Niederklütz

Gemeinde Zierow 203000 Euro für den Ausbau einer Teilstrecke der Kreisstraße 22

Gemeinde Groß Molzahn 25800 Euro für den Ausbau von Vorflutleitungen zum Hochwasserschutz

Von Jürgen Lenz

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