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Kreistag entscheidet über Widerspruch der Landrätin

Grevesmühlen Kreistag entscheidet über Widerspruch der Landrätin

Im Fall eines misshandelten Dreijährigen in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) soll Kerstin Weiss (SPD) nach dem Willen der Abgeordneten öffentlich Stellung zur Arbeitsituation im Jugendamt des Landkreises beziehen.

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Die Landrätin Kerstin Weiss legte Widerspruch ein, öffentlich zur Arbeitsweise des Jugendamtes Nordwestmecklenburg in Bezug auf die Misshandlung eines Dreijährigen durch seinen Vater Stellung zu beziehen.

Quelle: Jana Franke

Grevesmühlen. Die Überlastungsanzeigen und die allgemeinen Rahmenbedingungen im Jugendamt des Landkreises sind erneut Thema in der Kreistagssitzung, die am Donnerstag ab 17 Uhr im Kreistagssaal der Malzfabrik Grevesmühlen stattfindet. Hintergrund ist der Fall eines dreijährigen Jungen aus Grevesmühlen, der von seinem Vater misshandelt worden sein soll und Mitte Mai ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Schon in der vergangenen Kreistagssitzung wollte Landrätin Kerstin Weiss (SPD) Stellung zu den Arbeitsbedingungen im Jugendamt beziehen – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Mehrheit der Abgeordneten wollte eine öffentliche Diskussion. Kerstin Weiss legte Widerspruch unter anderem im Hinblick auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter ein und der Punkt wurde von der Tagesordnung genommen. Über den Widerspruch soll am Donnerstag beraten werden. Geben die Kreistagsmitglieder dem nicht statt, ist die Landrätin gezwungen, die Stellungnahme zu den Arbeitsbedingungen öffentlich abzuhalten. „Ich bereite mich auf beide Möglichkeiten vor. Wird der Tagesordnungspunkt öffentlich gemacht, werde ich mich auf die nötigsten Informationen beschränken“, erklärt sie und betont noch einmal, dass der Behörde kein Vorwurf zu machen sei.

Mitte Mai war ein anonymes Schreiben an das Pressehaus gelangt, in dem der Fall des Jungen und die personelle Unterbesetzung im sozialpädagogischen Dienst des Jugendamtes aufgezeigt wurden.

OZ

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