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Sanierung des Fliederwegs in Wotenitz wird teuer

Grevesmühlen Sanierung des Fliederwegs in Wotenitz wird teuer

Finanzausschuss der Stadt Grevesmühlen beriet vorab über den Haushaltsentwurf 2017 / Straßensanierungen werden die Stadt um 2,7 Millionen Euro Eigenmittel kosten

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Anlieger hatten sich vor zehn Jahren gegen die Sanierung des Fliederwegs gewehrt. Nun kosten die Bauarbeiten das Dreifache.

Quelle: Fotos: Jana Franke

Grevesmühlen. Die Stadt Grevesmühlen wird auch im kommenden Jahr einiges investieren. Am meisten werden dabei geplante Straßensanierungen kosten. Der im Haushaltsentwurf 2017 ausgewiesene Eigenanteil für diese Vorhaben beträgt um die 2,7 Millionen Euro. Der Fliederweg in Wotenitz zum Beispiel – der schon lange in einem katastrophalen Zustand ist – wird voraussichlichtlich Kosten in Höhe von etwa 600 000 Euro verursachen. Die Stadt hat dabei einen Eigenanteil von circa 213 000 Euro zu tragen. 395 000 Euro an Fördermitteln sind beantragt – der Rest kommt über Rückstellungen aus den vergangenen Jahren.

OZ-Bild

Finanzausschuss der Stadt Grevesmühlen beriet vorab über den Haushaltsentwurf 2017 / Straßensanierungen werden die Stadt um 2,7 Millionen Euro Eigenmittel kosten

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„Der Fliederweg ist ein Beispiel, an dem man gut erkennt, wie komplett es nach hinten losgehen kann, wenn man Investitionen von Jahr zu Jahr schiebt“, erklärte Kristine Lenschow, Kämmerin der Stadt Grevesmühlen, dem Finanzausschuss der Stadt. Dieser hatte sich am Dienstagabend in einer Vorberatung mit dem Haushaltsentwurf der Stadt für das kommenden Jahr beschäftigt. In der kommenden Woche werden sich dann alle Ausschüsse in einer gemeinsamen Sitzung zum Haushalt für 2017 beraten.

Bereits in den Jahren 2006/2007 war die Sanierung des Wotenitzer Fliederwegs geplant. „Fördergelder waren aufwändig beantragt und genehmigt worden und mussten schließlich wieder zurück in die Kassen von Landkreis und Land fließen. Was bitter war“, erinnerte sich Bürgermeister Jürgen Ditz (ptl.). Denn damals wurde das Vorhaben durch die Anwohner gekippt, die sich während einer Versammlung vehement gegen die Straßensanierung ausgesprochen hatten. Grund waren die Anliegerbeiträge. Damals jedoch wäre es für die Anlieger wesentlich günstiger geworden – die Sanierung hätte „nur“ um die 260 000 Euro gekostet.

„Mittlerweile ist alles, was mit Bau und Sanierung zu tun hat, viel teurer geworden. Das liegt auch daran, dass das Handwerk volle Auftragsbücher hat“, erklärte Kristine Lenschow den Ausschussmitgliedern.

Saniert werden soll im nächsten Jahr auch die Straße des Friedens zur Hälfte. Dafür hat die Stadt Eigenmittel in Höhe von 250 000 Euro in den Haushaltsentwurf eingestellt. Die andere Hälfte der Straße soll im Jahr 2018 saniert werden.

Für wichtig erachteten die Finanzausschussmitglieder auch den Bau eines angemessenen Parkplatzes an der Kita „Am Lustgarten“. Stadtmittel in Höhe von 80000 Euro sind dafür geplant. „Die Zufahrt und die Wendeschleife“, erklärte Pirko Scheiderer, Hauptamtsleiterin der Stadt, „sind einfach zu eng. Die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen, kommen da nicht normal aneinander vorbei.“

Zudem, so Scheiderer, seien zusätzlich Stellplätze geplant.

Diskutiert wurde im Ausschuss über die Mittel für die Neugestaltung der Wismarschen Straße. Die Arbeitsgruppe mit Bürgerbeteiligung, die sich dazu gebildet hat, hat erst dreimal getagt. Einige Ausschussmitglieder waren deshalb der Ansicht, die für 2017 eingestellten Mittel für Maßnahmen in Höhe von 155 000 Euro auf 2018 zu verschieben. Ausschussvorsitzender Maik Faasch (CDU) jedoch war mit Bürgermeister Jürgen Ditz einer Meinung: „Wir sollten die Mittel bereithalten. Die Wismarsche Straße ist ein Brennpunkt-Projekt mit Bürgerbeteiligung. Der Planer sitzt bereits an den Entwürfen, es kann schneller gehen, als gedacht.“

Annett Meinke

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