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Sorgenkind Löschwasserversorgung

Barendorf Sorgenkind Löschwasserversorgung

Stellvertretende Dassower Bürgermeisterin sagt: „Es ist dringend Zeit, dass wir uns darum kümmern.“

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Schilf wächst am Teich in Barendorf unweit der Ostsee. Nach einer Idee von Investoren soll er künftig als Feuerlöschteich dienen.

Quelle: Jürgen Lenz

Barendorf. Ein Albtraum, vor dem sich Feuerwehrleute fürchten: In einem Haus bricht ein Brand aus, er greift immer immer weiter um sich, die Flammen drohen auf ein Nachbarhaus überzugreifen, Brandschützer sind herbeigeeilt, rollen Schläuche aus, rufen „Wasser marsch!“ — aber das, was da aus den Rohren fließt, reicht nicht aus, um das Feuer zu löschen. Gegen diesen Mangel könnte im Dassower Ortsteil Barendorf eine Löschwasserentnahmestelle am Dorfteich helfen. Sie ist ein erklärtes Ziel eines Bebauungsplans, dessen Aufstellung der Ausschuss für Bau, Liegenschaften und Umwelt der Stadt Dassow einstimmig befürwortet hat.

„Wir haben großes Interesse an der Lösung der Löschwasserproblematik. Es ist dringend Zeit, dass wir uns darum kümmern“, sagt die stellvertretende Dassower Bürgermeisterin Annerose Viehstaedt

. Daher besteht ein Interesse der Stadt. Seinen Ursprung hat das Bestreben, einen Bebauungsplan für das Gebiet nordwestlich der Seestraße um den Dorfteich herum aufstellen zu lassen, jedoch woanders: bei den Interessen privater Grundstückseigentümer. Ihr Ziel: für neue Häuser Baurecht schaffen, wo derzeit keins herrscht. Von einer „Nachverdichtung“ spricht Planer Waldemar Barkmann.

Investoren seien an ihn herangetreten. Um wie viele Baugrundstücke geht es? „Diese Frage ist noch nicht geklärt. Das entscheidet letztlich die Gemeinde“, antwortet Waldemar Barkmann. Erklärtes Planungsziel ist „die Bereitstellung von Wohnbaugrundstücken für die Stadt Dassow im zentralen Ortslagenbereich Barendorf“. Die Erschließung sei „zum einen über die Seestraße und zum anderen für rückwärtige Baugrundstücke über eine verkehrsgerechte Anbindung an das bestehende Baugebiet entlang der Straße ,Strandkoppel‘ zu sichern.“ Was sich die Initiatoren des Bebauungsplans wünschen, stößt allerdings nicht bei allen Grundstückseigentümern auf dieselben Vorstellungen und Interessen, sondern wird teils abgelehnt.

Am kommenden Dienstag geht die Beratung über den Bebauungsplan für den Ort unweit der Ostsee weiter, der zu einem großen Teil aus Ferienhäusern besteht. Der Hauptausschuss der Stadtvertretung berät in öffentlicher Sitzung. Sie beginnt um 19 Uhr im alten Rathaus in Dassow.

 



Jürgen Lenz

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