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Grevesmühlen Verjüngungskur für alte Sporthalle
Mecklenburg Grevesmühlen Verjüngungskur für alte Sporthalle
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02:31 16.03.2016

Seit langem plant die Stadt Schönberg, die 1981 gebaute Sporthalle an der Dassower Straße zu sanieren. In diesem Jahr sollen die Arbeiten endlich beginnen und im kommenden Jahr enden. 860000 Euro stellt die Stadt dafür bereit. So sieht es der Haushaltsplan vor, über den die Stadtvertreter morgen Abend beschließen.

Das soll laut Sanierungskonzept passieren: Fußböden, Fenster, Türen, Prallschutz und Innenputz werden erneuert, die Fassade des Foyers wird neugebaut, die Wärmedämmung und die Isolierung gegen Feuchtigkeit werden verbessert und ein Teil des Gebäudes wird entkernt, um neue Räume für Schüler und Lehrer gestalten zu können. Den 860000 Euro Gesamtkosten stehen im Entwurf des Haushaltsplans 515000 Euro an Zuschüssen gegenüber. „Der Förderantrag ist gestellt. Mal sehen, was wir bekommen“, sagt der Schönberger Bürgermeister Lutz Götze (SPD-Fraktion).

Vor sechs Jahren nutzte die Stadt das damalige Konjunkturprogramm des Bundes, um das alte Dach der Sporthalle und Teile der Außenverkleidung abzureißen und neue Oberlichtbänder einzusetzen. Die sogenannte energetische Sanierung kostete inklusive einer besseren Wärmedämmung und einer neuen Elektroanlage rund 262000 Euro. 222431 Euro steuerte der Landkreis Nordwestmecklenburg aus dem Konjunkturpaket bei. Klar war bereits damals: Die alte Sporthalle muss weiter saniert und teilweise umgebaut werden, um den heutigen Anforderungen genügen zu können.

Eine erste Schätzung ging seinerzeit von rund 600000 Euro Baukosten aus.

Nicht nur Geld kosten, sondern Ausgaben senken, das soll ein Umrüsten von Straßenlampen auf stromsparende LED-Technik. 200000 Euro sieht der Entwurf des Haushalts 2016 für die teilweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung vor. Auch dafür beantragt die Stadt Zuschüsse.

Dass sich die Ausgaben refinanzieren, das hoffen Schönberger Stadtvertreter auch beim Ankauf von Grundstücken, für den laut Haushaltsentwurf 150000 Euro bereit stehen sollen. Es geht dabei vor allem um das Gelände einer stillgelegten Schweinemastanlage an der Rottensdorfer Straße. Es könnte dazu genutzt werden, das Gewerbegebiet „Sabower Höhe“ in Richtung Norden zu erweitern.

Ein weiteres Vorhaben für 2016 betrifft ein Dorf, das zu Schönberg gehört. „Die Erneuerung der Straßen im Ortsteil Kleinfeld soll im Jahr 2016 durchgeführt werden“, heißt es im Vorbericht des Haushaltsplans. Ingenieure stellten bereits 2014 die Pläne für eine 3,50 Meter breite Straße mit Betonpflaster, einen 1,50 Meter breiten Gehweg und neue Straßenlaternen in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr vor. Zahlreiche Kleinfelder meldeten sich mit Fragen und Anregungen zu Wort. Nun sollen 462000 Euro aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Lutz Götze betonte gestern auf Anfrage: „Die Erneuerung der Straße kann erst beginnen, wenn Fördergelder fließen.“ Das sei noch nicht der Fall. Die Zuschüsse sollen aus dem Dorferneuerungsprogramm kommen.

Von Jürgen Lenz

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