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Wer zahlt die Rechnung für das neue Nahverkehrskonzept?

Grevesmühlen/Wismar Wer zahlt die Rechnung für das neue Nahverkehrskonzept?

Verschiedene Ausschüsse des Landkreises Nordwestmecklenburg beschäftigten sich mit den Auswirkungen des neuen Nahverkehrskonzeptes. Landrätin Kerstin Weiss spricht inzwischen von einer zweijährigen Bewährungszeit für den neuen Plan.

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Nahbus hat sich komplett neu strukturiert und stemmt mit dem neuen Nahverkehrskonzept eine Herkulesaufgabe. Geschäftsführer Jörg Lettau plädiert für eine mindestens zweijährige Bewährungszeit.

Quelle: Michael Prochnow

Grevesmühlen/Wismar. Das neue Nahverkehrskonzept in Nordwestmecklenburg läuft erst seit Anfang des Jahres und steht seitdem immer wieder unter Beschuss. Kritik, was die Schülerbeförderung angeht, kommt nun auch von den Eltern der Schüler, die eine sogenannte „örtlich nicht zuständige Schule“ besuchen. Das sind von ingesamt 13 834 Schülern im Landkreis immerhin noch 1051.

Wer sein Kind eine Schule schickt, die außerhalb des Wohngemeindegebietes liegt, muss für ein Monatsbusticket tief in die Tasche greifen. Für ein schon reduziertes Monatsticket werden 75 Euro fällig. Für das zweite Kind zahlen Eltern 60 Euro. Eltern, deren Kinder eine örtlich zuständige Schule besuchen, zahlen hingegen nichts.

Der Bildungsausschuss des Landkreises lehnte es dennoch ab, mit der Bitte auf Kostenerstattung an den Landkreis heranzutreten. Grund für diese Entscheidung war die Einschätzung, dass dem Nahverkehrskonzept eine gewisse Bewährungsprobezeit zustände.

Ähnlich sieht das Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Sie geht inzwischen von zwei Jahren aus, die es brauche, um eine reale Aussage über den Erfolg oder Misserfolg des neuen Verkehrskonzeptes treffen zu können.

Nahbus-Geschäftsführer Jörg Lettau gestand gegenüber dem Kreis-Wirtschaftsausschuss ein, dass der Anrufbus noch ein Minusgeschäft sei. 1770 Euro Vorhaltekosten stehen derzeit 10 Euro Einnahmen gegenüber. Auuch die Fahrgastzahlen sind bisher noch nicht signifikant angestiegen. Dass sich die Situation über kurz oder lang verändern wird, davon ist Lettau überzeugt.

OZ

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