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Grevesmühlen Schau der schönsten Kaninchen
Mecklenburg Grevesmühlen Schau der schönsten Kaninchen
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10:53 09.10.2018
Erwachsene und Kinder sehen sich Tiere auf der Rassekanichenschau in Schönberg an. Quelle: Jürgen Lenz
Schönberg/Klein Siemz

Rassekaninchenzüchter aus ganz Nordwestmecklenburg treffen sich am 13. und 14. Oktober in Schönberg. Sie präsentieren ihre schönsten Tiere auf der Rassekaninchenkreisschau des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg. Geöffnet ist die Schau im Vereinsheim, Ludwig-Bicker-Straße/Ecke Johann-Boye-Straße, am Sonnabend, den 13. Oktober, von 10 Uhr bis 18 Uhr und am Sonntag, den 14. Oktober, von 10 Uhr bis 14.30 Uhr. Ausstellungsleiter Wolfgang Srock kündigt an: „Es werden circa 200 Tiere erwartet.“

Eingeliefert werden sie von Mitgliedern der Vereine M 41 Schönberg, M 21 Wismar, M 6 Grevesmühlen, M 86 Bad Kleinen und U 62 Sandesneben. Die Zahlen und die Abkürzungen M für Mecklenburg und U für einen Teil von Schleswig-Holstein wurden vor vielen Jahren festgelegt. Klaus Barten widmet sich seit 1986 der Rassekaninchenzucht. „Seitdem bin ich im Schönberger Verein“, berichtet der 72-Jährige aus Klein Siemz. Zunächst züchtete er Tiere der Rassen „Helle Großsilber“ und „Deutsche Riesenschecken“. Vor zehn Jahren wechselte er zur Rasse „Rote Neuseeländer“. Ein Hauptgrund: „Deutsche Riesenschecken ist eine Zeichnungsrasse, bei der man viele Tiere haben muss, wenn man mit ihr Erfolg haben will.“ Das war Klaus Barten am Ende zu aufwendig. Für ihn ist es nicht das Wichtigste, dass seine Tiere mit Preisen ausgezeichnet werden. „Es ist Spaß an der Freude“, erklärt er. Die Rassekaninchenzucht sei zwar mit Arbeit verbunden, mache aber auch Spaß. „Die Zucht ist auch eine schöne Beschäftigung im Ruhestand“, sagt der Rentner. Das Vereinsleben gefällt ihm. „Man kommt immer wieder zusammen“, erläutert Klaus Barten. Die Mitglieder treffen sich auf Ausstellungen und Festen.

Klaus Barten züchtet Kaninchen der Rasse „Rote Neuseeländer“. Der 72-Jährige aus Klein Siemz gehört dem Schönberger Verein ein. Quelle: Jürgen Lenz

Die Rassenkaninchenkreisschau ist ein Höhepunkt des Jahres für die Züchter in Nordwestmecklenburg. Mitte November folgt ein weiteres Highlight: die Landesverbandsschau in Gnoien (Landkreis Rostock). Klaus Barten sagt: „Ob ich dorthin fahre, weiß ich noch nicht.“ Das hängt davon ab, wie erfolgreich seine Kaninchen bei der Schau in Schönberg abschneiden.

Das entscheiden Preisrichter. Sie bewerten am Freitag, den 12. Oktober, alle Tiere, die auf der Kreisschau zu sehen sein werden. Die Fachleute begutachten die Kaninchen nach sieben Kriterien. Wichtige Rollen spielen das Fellhaar, der Bau, das Gewicht, der Pflegezustand. Tiere, die von 100 theoretisch möglichen Punkten mindestens 97 bekommen, werden mit „vorzüglich“ bewertet. 96 bis 96,5 Punkte gelten als „hervorragend“, 93 bis 95,5 Punkte als „sehr gut“, 89 bis 92,5 Punkte als „gut.“

Für Rote Neuseeländer typisch ist ein rot-gelbes Fell. Die Rasse wurde 1910 nicht, wie ihr Name vermuten lässt, in Neuseeland herausgezüchtet, sondern in Kalifornien. Dabei könnten aus Neuseeland eingeführte Kaninchen eine Rolle gespielt haben, sagen Experten. In Deutschland sind Rote Neuseeländer recht verbreitet. Sie werden immer wieder auf Ausstellungen gezeigt.

Seit 1921 gibt es den Rassekaninchenzuchtverein M 41 Schönberg bereits. Momentan sind in ihm nach Auskunft des Vorsitzenden Burkhard Stopperka elf Männer und zwei Frauen organisiert. Die Altersspanne reicht von Anfang 30 bis Anfang 80. Den Rassekaninchenzuchtvereinen in Mecklenburg-Vorpommern gehören insgesamt rund 1300 Mitglieder an. In Nordwestmecklenburg gibt es fünf Rassekaninchenzuchtvereine: M 86 Bad Kleinen, M 71 Gadebusch, M 6 Grevesmühlen, M 41 Schönberg und M 21 Wismar.

Jürgen Lenz

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