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Rasten wo Heinrich Schliemann büffelte

Kalkhorst Rasten wo Heinrich Schliemann büffelte

Historischer Pavillon im Pfarrgarten von Kalkhorst (Landkreis Nordwestmecklenburg) ist fertig saniert. Fast 70000 Euro Fördermittel flossen in das kleine, achteckige Gebäude.

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Der Schliemann-Pavillon im Pfarrgarten in Kalkhorst wurde vermutlich 1806/1807 erbaut (ergab Untersuchung der Balken). Jetzt wurde er saniert und eröffnet.

Quelle: Malte Behnk

Kalkhorst. Ein historischer Pavillon im Pfarrgarten von Kalkhorst in Nordwestmecklenburg, erbaut wahrscheinlich im Jahr 1806, wurde seit dem vergangenen Jahr saniert und jetzt für die Öffentlichkeit eröffnet. Etwas mehr als 70 000 Euro wurden für die Sanierung des achteckigen Fachwerkgebäudes benötigt, 67 000 Euro kamen aus Fördergeldern der EU, die über die Leader-Aktionsgruppe Aktionsgruppe Westmecklenburgische Ostseeküste ausgegeben wurden.

Zweifel an der Geschichte des Bauwerks im Kalkhorster Pfarrgarten konnten von Architektin Konstanze Guhr zerstreut werden. Sie berichtete von einer dendrochronologischen Untersuchung. Dabei wurden die ältesten Balken analysiert, die im Pavillon verbaut waren. „Die Untersuchung hat ergeben, dass das Holz 1805 und 1806 geschlagen wurde. Das dürfte auch die Zeit des Baus gewesen sein. Allerdings ist über die Jahre immer wieder viel repariert oder verändert worden, sodass nicht mehr viel Originales vorhanden ist“, erklärte sie.

Pastorin Claudia Steinbrück hofft, bald regelmäßig Radfahrer oder Ausflügler in ihrem Pfarrgarten begrüßen zu können. Der Pavillon hat dafür extra einen gesonderten Zugang von der Schliemann-Straße aus bekommen. Ein kleiner Pfad aus Kieselsteinen führt dorthin. „Wir haben die Idee, im Pavillon vielleicht kleine Kammerkonzerte im Sommer zu veranstalten“, so Steinbrück, die mit dem Posaunenchor gestern einen Vorgeschmack gab, wie solche Konzerte gestaltet werden könnten.

Malte Behnk

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