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Grevesmühlen Regelung am Bleicherberg — Anwohner wundern sich
Mecklenburg Grevesmühlen Regelung am Bleicherberg — Anwohner wundern sich
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00:05 21.04.2016
Streitfall: Der Landkreis hat das Verbotsschild einkassiert.

Alfons Lange traute seinen Augen kaum. Als der langjährige Vorsitzende der Kleingartenanlagen am Gänsebrink in Grevesmühlen die Meldung las, dass die Straße am Bleicherberg zur Einbahnstraße werden solle, dachte er im ersten Moment an einen schlechten Scherz. „Wenn es der 1. April gewesen wäre, hätte ich es ja noch verstanden. Aber so?“ Denn sollte die Straße in eine Richtung wirklich gesperrt werden, müssen die Kleingartenbesitzer ebenso wie die Anwohner einen kilometerlangen Umweg in Kauf nehmen. „Wenn wir zum Garten wollen, dann ist das eine halbe Weltreise. Hat eigentlich jemand mal darüber nachgedacht, was das für uns bedeutet?“, fragt Alfons Lange. Die Stadt hatte die Einbahnstraßenregelung ins Spiel gebracht, weil der Landkreis ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen nicht akzeptiert hatte. Die Anwohner beklagen sich seit Jahren über den Schwerverkehr in Richtung Gewerbegebiet. Obwohl es eine nagelneue Zufahrt von der B 105 gibt, nutzen einige Brummifahrer die Abkürzung durch das Wohngebiet. Die Stadt sucht nun nach Möglichkeiten, das zu unterbinden. Dafür hat Alfons Lange auch Verständnis. Allerdings nicht für die jüngste Idee aus dem Rathaus. „Da sollten die Leute noch einmal drüber nachdenken. Denn es sind ja nicht nur wir als Kleingärtner betroffen. Was machen zum Beispiel die Leute, die zum Grillrestaurant wollen? Fahren die auch den Umweg über die Umgehung?“

Von M. Prochnow

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