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Grevesmühlen Sage: Die weiße Frau von Roxin
Mecklenburg Grevesmühlen Sage: Die weiße Frau von Roxin
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00:00 08.12.2017
Roxin

Die alte Wallanlage, von der nicht mehr viel zu sehen ist, die aber ausgeschildert und damit auch für Ortsunkundige zu finden ist, soll zu den Überresten einer alten Raubritterburg gehören. Das macht Sinn – schließlich befand sich ganz in der Nähe die alte Handelsstraße von Wismar nach Lübeck. Auf eben dieser soll ein Kaufmann mit seiner überaus schönen Tochter unterwegs gewesen sein. Der Raubritter überfiel den Kaufmann und seine Tochter. Er verlangte ein hohes Lösegeld vom Kaufmann und wollte zudem dessen Tochter heiraten. Der Kaufmann soll nicht bereit gewesen sein, zu zahlen.

Er wurde, so heißt es in der Sage, daraufhin vom Raubritter und seinen Kumpanen ermordet. Die Vorstellung einer Hochzeit mit dem Raubritter war so schrecklich für die Kaufmannstochter, dass sie sich von den Burgzinnen stürzte – nicht ohne vorher ein Strafgericht von Gott für den Übeltäter zu erflehen. Sie wurde erhört, der Raubritter von seinen Kumpanen erschlagen – die Burg ging in Flammen auf.

Seither soll man die Kaufmannstochter in hellen Mondnächten dort wandeln sehen, wo einstmals die Burg stand.

OZ

Grevesmühlen. Es sieht zwar noch aus wie eine Baustelle, aber wie die Deutsche Bahn mitteilte, rollen ab morgen wieder die Regionalzüge durch den Bahnhof in Grevesmühlen.

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