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Sandburgen-Wettbewerb: Auf die Schippe, fertig, los!

Boltenhagen/Rerik Sandburgen-Wettbewerb: Auf die Schippe, fertig, los!

Entlang der mecklenburgischen Ostseeküste wird heute im Sand gebuddelt

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Am 3. Sandburgenwettbewerb auf der Insel Poel haben im vergangenen Jahr insgesamt 20 Teams teilgenommen.

Quelle: Foto: Sylvia Kartheuser

Boltenhagen/Rerik. Aus Strandsand und Wasser entstehen heute an den Stränden von Boltenhagen, Poel, Rerik, Kühlungsborn, Markgrafenheide und Graal-Müritz wahre Kunstwerke.

Der Verband Mecklenburgische Ostseebäder lädt zur Eröffnung der Strandsaison zum vierten Mal zum Sandburgenwettbewerb ein. Teilnehmer können alleine oder im Team mit Schaufel und Eimer buddeln, matschen und zu Baumeistern werden.

Auf der Insel Poel „Am Schwarzen Busch“ beginnt das große Buddeln heute um 14 Uhr. Bis 16 Uhr dürfen Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen, bevor um 16.30 Uhr die Siegerehrung stattfindet.

„Die wichtigsten Baumaterialien, Sand und Wasser, sind in ausreichender Menge vorhanden, so dass wahre Prachtschlösser mit Türmen, Burggraben, Tunnel oder ausgefallene Sandskulpturen entstehen können“, meint Maik Triebess von der Kurverwaltung. „Weitere Hilfsmittel und Dekoration dürfen mitgebracht werden.“

119 Teams haben im vergangenen Jahr an den mecklenburgischen Stränden nicht nur Burgen mit Türmchen gebaut, sondern auch Segelboote und Schildkröten entworfen. „Im vergangenen Jahr buddelten tolle Teams mit großartigen Ideen um den Sieg“, heißt es von der Kurverwaltung Boltenhagen. Im Ostseebad an der Seebrücke entstehen heute zwischen 11 und 15 Uhr Burgen. „Tiere lagen 2016 eindeutig im Trend!“

Wer zum ersten Mal dabei ist, sollte sich, so Melanie Jeschke vom Verband Mecklenburgische Ostseebäder, vorab überlegen, was er bauen möchte, um nicht planlos Zeit verstreichen zu lassen. „Außerdem wertet zusätzliche Dekoration, wie Muscheln oder Ähnliches, die Sandskulpturen auf“, sagt sie.

In Kühlungsborn geht es um 10 Uhr am Strandaufgang 2, östlich des Bootshafens, los. Die Anmeldung erfolgt am Aufgang und ist kostenfrei. Von 10 bis 12 Uhr können die Burgenbauer zeigen, was sie draufhaben. Auf fünf mal fünf Meter großen Feldern können sich die Teilnehmer mit Hilfe von Schaufel und Eimer kreativ entfalten. Diese beiden Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt. Natürlich kann sich jeder noch Schaufel und Co. mitbringen, sagt Karsten Jurk von der Touristik Service Kühlungsborn. Denn auch die Dekoration der Sandburg wird in die Bewertung mit aufgenommen. „Letztes Jahr hat jemand ein Segelboot gebaut und eine Plane als Segel mitgebracht“, erinnert er sich. Neben der Dekoration werden auch der Schwierigkeitsgrad und die Kreativität der Burg vom Organisationsteam und Moderator DJ Carsten bewertet. „Die Siegerehrung findet 12 Uhr statt“, sagt Jurk.

In Rerik greifen die Teilnehmer von 14 bis 16 Uhr zu Schippe und Eimer. Am Strand links neben der Seebrücke wird bei Musik und Moderation aus Sand und Wasser eine Burg geschaffen. „Die Qualität der Burgen ist sehr gut“, sagt auch Bernd Kuntze, Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH (Tuk). Von der kleinen Schildkröte bis zu großen Kunstwerken sei alles dabei. Dieses Jahr startet der Wettbewerb in Graal-Müritz um 11 Uhr an der Seebrücke. Bis 13.30 Uhr haben die Sandburgenbauer Zeit. In den letzten Jahren sei es hilfreich gewesen, eine Gießkanne mitzubringen, um den Sand zu befeuchten, so der Tuk-Geschäftsführer. „Das ist dieses Jahr nicht notwendig. Der Sand ist feucht genug.“ In Markgrafenheide können sich die Teilnehmer ab 11 Uhr am Strandresort Markgrafenheide austoben.

Bisher haben sich 20 Teams für den Wettbewerb an den Stränden von Boltenhagen, der Insel Poel, Rerik, Kühlungsborn, Markgrafenheide und Graal-Müritz angemeldet, darunter viele „Wiederholungstäter“, die aus den ortsansässigen Vereinen wie der Feuerwehr und den Kirchvereinen kommen, sagt Melanie Jeschke vom Tourismus-Verband. Allerdings: Die meisten Teilnehmer würden sich durchaus spontan zum Buddeln am Strand entscheiden.

Hier wird gebaut

In Boltenhagen wird der Wettbewerb zwischen 11 und 15 Uhr am Strand an der Seebrücke austragen. Auf der Insel Poel beweisen die Teilnehmer ihre Kreativität zwischen 14 und 16 Uhr „Am Schwarzen Busch“. In Kühlungsborn geht es um 10 Uhr am Strandaufgang 2 los. In Rerik wird von 14 bis 16 Uhr links neben der Seebrücke gebaut. In Markgrafenheide können sich die Teilnehmer ab 11 Uhr am Strandresort austoben. In Graal-Müritz startet der Wettbewerb um 11 Uhr an der Seebrücke.

Anja Levien

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