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Grevesmühlen Saubere Straßen in Klützer Dörfern
Mecklenburg Grevesmühlen Saubere Straßen in Klützer Dörfern
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00:05 29.11.2017
Die Regeln und Gebühren für die Straßenreinigung in der Stadt Klütz und ihren Ortsteilen werden überarbeitet. Quelle: Foto: Karl-Ernst Schmidt
Klütz

Die Regelung der Straßenreinigung in Klütz wird überarbeitet. Künftig sollen auch in den Ortsteilen alle ausgebauten öffentlichen Straßen gekehrt werden. Bislang wurden dort seit 2011 nur die Ortsdurchfahrten gereinigt.

Mit der Änderung vergrößert sich die Menge der Kehrmeter auf fast das Dreifache. So waren es bislang 13434 Meter, die in der Stadt Klütz sowie in den Durchfahrten der Ortsteile mit einer Kehrmaschine befahren wurden. Mit der Aufnahme der weiteren Straßen vergrößert sich die Kehrstrecke auf etwa 34 Kilometer, die einmal wöchentlich gesäubert werden.

Verpflichtet zu dieser Reinigung ist die Stadt Klütz. Sie kann aber über die Straßenreinigungssatzung Gebühren von den Anwohnern verlangen. Seit 2013 beträgt diese Gebühr 1,53 Euro pro Meter der Grundstücksfront im Jahr. Diese Gebühr könnte jetzt für die Anwohner in der Stadt Klütz sinken, weil der Auftragnehmer mit den deutlich erhöhten Kehrmetern einen Mengenrabatt gewähren könnte. Im Entwurf der neuen Satzung ist von jährlich 1,33 Euro pro Grundstücksmeter in der Stadt die Rede. Die Straßen im Stadtgebiet werden der Reinigungsklasse 1 zugeordnet, in der die Kehrmaschine einmal wöchentlich fährt.

Auf die Anwohner der neu aufgenommenen Seitenstraßen in den Ortsteilen Arpshagen, Christinenfeld, Goldbeck, Grundshagen, Hofzumfelde, Niederklütz, Oberhof und Wohlenberg dürften allerdings jetzt Kosten zukommen, die sie bislang nicht hatten. Für ihre Straßen steht eine jährliche Gebühr von 0,63 Euro pro Grundstücksmeter im Entwurf. Ihre Straßen werden der Reinigungsklasse 2 zugeordnet, in der alle zwei Wochen gekehrt wird.

Uneinigkeit gab es zunächst über die zukünftige Straßenreinigung im Ortsteil Oberhof. Die Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt (WTU), Angelika Palm, hatte geäußert: „Es wurde gesagt, dass Bewohner in Oberhof eine Reinigung der Straßen nicht für nötig halten.“ Wind und Regen würden dort Laub und andere Verschmutzungen schnell beseitigen. „Ich habe mir das angeschaut und es scheint tatsächlich so zu sein“, sagte Arne Longerich, Fachbereichsleiter im Bürgeramt der Amtsverwaltung. Aber die Stadt müsse sich positionieren, weil es bei der Straßenreinigung auch um Gefahrenabwehr geht. „Es gibt nämlich einen großen Baumbestand an fast allen Straßen in Oberhof“, so Longerich. Die Stadt Klütz sei verpflichtet, das Laub zur Vorbeugung von Unfällen zu entfernen.

Für den WTU- Ausschuss war das nachvollziehbar und die Reinigung in Oberhof soll weiterhin geplant werden.

Allerdings wurden im WTU-Ausschuss auch schon Straßen aus der Liste entfernt. So können der Bauernweg und der Achternweg in Christinenfeld nicht mit der Kehrmaschine befahren werden. Der Schulweg in Klütz hingegen kann gereinigt werden und wird nun in die Liste aufgenommen. Ebenso hatte Ausschussmitglied Peter Ellenberg angemerkt, dass auch die Straßen Am Teich und Steinbecker Weg so ausgebaut sind, dass sie gereinigt werden können. Sie sollen in die Liste aufgenommen werden.

Entwurf der neuen Regelung

Im Entwurf der neuen Satzungen werden die Straßen in der Stadt Klütz der Reinigungsklasse 1 zugeordnet, die Straßen der Ortsteile der Reinigungsklasse 2.

Reinigungsklasse 1: Die jährliche Straßenreinigungsgebühr

beträgt je Straßenfrontmeter 1,33 Euro. Die Reinigung erfolgt einmal pro Woche.

Reinigungsklasse 2: Die jährliche Straßenreinigungsgebühr

beträgt je Straßenfrontmeter 0,63 Euro. Die Reinigung erfolgt

alle zwei Wochen.

Malte Behnk

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