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Grevesmühlen Schäferhunde trotzen Hundewetter
Mecklenburg Grevesmühlen Schäferhunde trotzen Hundewetter
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00:00 24.10.2016

Einen großen Ring aus Flatterband hatten die Mitglieder der Ortsgruppe Walleinstein auf ihrem Gelände neben dem Bobitzer Sportpark aufgebaut. Die Feuerschalen am Rand sorgten für eine wohlige Atmosphäre, als die ersten Gäste morgens um halb neun eintrudelten. Alle hatten ihre Schäferhunde dabei, denn sie alle wollten eine Schaubewertung von Zuchtrichter Friedrich Gerstenberg erhalten. Dafür wurde im Vorfeld einige Wochen trainiert.

Und so mussten alle der 32 gemeldeten Deutschen Schäferhunde vorab zur sogenannten Standmusterung. Die jüngsten der Nachwuchsklasse (bis 15 Monate) machten den Anfang, sodass bis zum Mittag die Halbwüchsiegen (bis 24 Monate) ihre Bewertungen in der Tasche hatten. Friedrich Gerstenberg ließ sich die Zähne zeigen – beim Deutschen Schäferhund sind das 42 Stück. Bei den Rüden wurde zusätzlich kontrolliert, ob die Hoden vollzählig sind. Bevor die Hunde dann im Ring ihre Lauffreude zeigen konnten, wurde noch die Widerristhöhe gemessen und auch der Brustumfang.

Der Verein für Deutsche Schäferhund ist der größte Rassezuchtverband der Welt und verwaltet diese Daten in einer großen Datenbank. Friedrich Gerstenberg notierte ebenfalls unter anderem, ob der Hund von kräftiger Natur ist, welcher Haarfarbe das Tier hat, ob die Ohren richtig stehen, ebenso die Stellung der Gliedmaßen. „Dafür benötigt man ein geschultes Auge“, erklärte der Niedersachse.

Jan Mintert war aus Güstrow angereist und stellte zwei Hunde in unterschiedlichen Klassen vor. Mit seinem selbstgezüchteten Freddy vom Haus Rosenbarg gewann er in der Königsklasse „Gebrauchshundklasse Rüden“ (ab 24 Monate). Platz für Platz arbeitete sich der dreijährige Rüde im Feld der neun Hunde nach vorn. Dabei warf er die Vorderläufe in die Luft, der Kopf war aufmerksam steil nach oben gerichtet. Genau hörte er, wenn Jan Mintert seinen Namen rief und präsentierte sich ganz wunderbar, trotz des am Nachmittag einsetzenden Regens. An vierter Stelle lief der Rüde von Henning Dräger. Als der Zuchtrichter seinem Balou Hammersteinbrücke die Note „Vorzüglich“ gab, warf er vor Freude seine Mütze in die Luft. „Besser geht es nicht“, rief er seiner Vereinskameradin Maike Stark zu, die den Hund sehr gut präsentiert hatte. Aus Hannover angereist, genoss der 67-Jährige die gute Stimmung und war voll des Lobes: „Der Bobitzer Verein hat seine Premierenveranstaltung perfekt vorbereitet.“ „Die Hunde wurden von ihren Hundeführern wirklich sehr gut vorbereitet“, lobte Gerstenberg die Teilnehmer.

Katja Peters

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