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Bolz- und Spielplätze werden als Hundeklo missbraucht

Schönberg Bolz- und Spielplätze werden als Hundeklo missbraucht

Die Stadt Schönberg will jetzt mit auffälligen Schildern gegen die Verschmutzung der gemeinschaftlich nutzbaren Flächen vorgehen. Kosten: etwa 1000 Euro

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Der Bolzplatz an der Amtsstraße wird als Hundeklo missbraucht. Fuß- und Volleyballer ärgern sich darüber. Schilder sollen her.

Quelle: Frank Martens

Schönberg. Seit Jahren treffen sich Mitglieder von Vereinen und vereinslose Freizeitsportler regelmäßig auf dem Sportplatz an der Amtsstraße, um Volleyball oder Fußball zu spielen. Nach Angaben von Bürgermeister Michael Heinze (Die Linke) ist der Platz aber nicht nur bei Sportlern beliebt, sondern auch bei Einwohnern mit Hunden. Das Problem: Hunde und Ballsportarten vertragen sich in der Regel nicht so gut. Vor allem dann nicht, wenn die Hunde dort ihre Haufen hinmachen und die Hundebesitzer den Kot einfach liegen lassen.

Die Mitglieder des Schönberger Hauptausschusses haben davon jetzt die Nase voll. Sie haben am Dienstag beschlossen, auf dem Sportplatz zwei DIN A2-große Hundeverbotsschilder mit der Aufschrift „Öffentliche Sportfläche“ und „Hundeverbot“ aufzustellen. Ein Schild soll laut Beschluss bei der Bäckerei Schwabe aufgestellt werden, das andere am Zugang zum Sportplatz in der Amtsstraße.

Bürgermeister Heinze: „Damit wollen wir den lieben Mitmenschen verdeutlichen, dass es sich um einen Bolzplatz handelt. Und da sind einige Dinge nicht erlaubt.“ Bei der Diskussion sprachen sich die Mitglieder des Hauptausschusses auch dafür aus, solche Schilder am Bolzplatz neben dem Aldimarkt aufzustellen sowie an den Spielplätzen in der Lübecker- und der Arno Esch Straße. Was die fünf 60 mal 80 Zentimeter großen Schilder kosten, sei noch nicht ganz klar, so Heinze. „Pro Schild werden wir vermutlich bei 100 bis 150 Euro liegen. Hinzu kommen noch drei Masten. Also ich würde auf rund 1000 Euro tippen.“ Der Bürgermeister ist optimistisch, dass die Schilder bis zum Sommer stehen und es dann weniger Probleme zwischen Sportlern und Hundebesitzern gibt. „Wir hoffen, dass dann keine Hunde mehr auf den Sport- und Spielplätzen herumlaufen.“

Die Stadt wolle das auch stichprobenartig kontrollieren. Als erstes appelliere man mit den Schildern aber an die Vernunft, sagt Heinze. Wenn das nicht helfe, habe die Stadt mit dem Anbringen der Schilder eine Handhabe. „Wer sich daran nicht hält, wird zur Verantwortung gezogen“, kündigt der Bürgermeister an.

Frank Martens

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