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Dämpfer für Gegner von Windrädern

Herrnburg Dämpfer für Gegner von Windrädern

Laut einer Karte der Hansestadt Lübeck greift das Sichtachsen-Argument der Gemeinde Lüdersdorf nicht

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Bürgermeister Erhard Huzel (CDU) erläutert den Widerstand der Gemeinde gegen Pläne zum Bau von Windenergieanlagen in der Nähe von Lüdersdorf und Palingen.

Quelle: Jürgen Lenz

Herrnburg. Die Gemeinde Lüdersdorf hat in ihrem Bestreben, den Bau zahlreicher Windenergieanlagen zu verhindern, einen Dämpfer erhalten. Wie berichtet, argumentiert sie in einer Stellungnahme gegenüber dem Regionalen Planungsverband Westmecklenburg unter anderem: „Sichtachsen und Blickbeziehungen vom Lübecker Umland auf die Silhouette des Welterbes ,Lübecker Altstadt’

sind zu prüfen und zu erhalten. Deren Wahrnehmung ist wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Weltkulturerbestätten.“ In einer Einwohnerversammlung am Dienstagabend in Herrnburg bedauerte Bürgermeister Erhard Huzel (CDU): „Es sieht im Moment so aus, als würde dieses Argument nichts bringen.“ Laut einer Karte der Hansestadt Lübeck würden die Sichtachsen nicht das geplante Windeignungsgebiet unweit von Lüdersdorf, Palingen, Lockwisch und Hof Selmsdorf betreffen. Die Karte sei aber älteren Datums. Es gebe noch Klärungsbedarf.

Huzel informierte über das geplante, 243 Hektar große Windeignungsgebiet und das einstimmige Nein der Gemeindevertretung dazu. Der Planungsverband werde eventuell Ende November einen Abwägungsbeschluss zum ersten Beteiligungsverfahren der Kommunen fassen. Danach werde es ein zweites Beteiligungsverfahren geben, in dem sich Gemeinden erneut äußern könnten.

„Unsere Fraktion geht davon aus, dass die Dinger dort nicht gebaut werden“, sagte Bernhard Strutz (Wählergemeinschaft „Bürger für Lüdersdorf“) über Windräder im geplanten Eignungsgebiet. Die Gemeinde solle nicht nur gegen das Windeignungsgebiet argumentieren, sondern sich auch rechtliche Schritte vorbehalten. Hans-Peter Schulz (SPD) bezweifelte die Richtigkeit einer Angabe aus der Gemeinde Selmsdorf, nach der in dem Gebiet bis zu 40 Anlagen errichtet werden könnten. Aussagen in der Einwohnerversammlung am Dienstagabend reichten von 20 bis 24. Schulz kritisierte auch die gängige Beleuchtung von Windenergieanlagen: „Das ist ja wie eine Daddelautomatenhalle.“ Besser sei es, wenn die Lichter nur dann durch eine Automatik eingeschaltet werden, wenn sich ein Flugobjekt nähert.

jl

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