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Dassow will Bürger nicht im Regen stehen lassen

Dassow Dassow will Bürger nicht im Regen stehen lassen

Die Stadt Dassow will Grundstücke und Häuser am unteren Ende der Lübecker Straße besser vor Regenfluten schützen als bisher. Voraussichtliche Kosten: mehr als 100000 Euro.

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Ein Deich schützt das Fischerende von Dassow vor Hochwasser — aber nicht vor Regenfluten.

Quelle: Jürgen Lenz

Dassow. Die Stadt Dassow will Grundstücke und Häuser am unteren Ende der Lübecker Straße besser vor Regenfluten schützen als bisher. Voraussichtliche Kosten: mehr als 100000 Euro.

Schutz vor Hochwasser

Der Deich in Dassow soll hoch genug sein, um einer Jahrhundertflut wie der von 1872 standzuhalten. Damals stieg das Wasser bis auf 2,80 Meter über Normalnull. Die Flut richtete auch im „Fischerende“ von Dassow schwere Schäden an. An der Ostseeküste starben 271 Menschen.

Der Dassower Bürgermeister Jörg Ploen (SPD) schildert das Problem in dem „Fischerende“ genannte Teil der Lübecker Straße so: „Wenn plötzlich viel Wasser runterkommt, kann es nicht ablaufen.“

Besonders von Überflutungen und Rückstau betroffen sind nach Auskunft des Ingenieurs Heimo Wittenburg die Häuser Lübecker Straße 4, 6a und 8. Wittenburg verweist darauf, dass bei der Erweiterung des Hochwasserschutzdammes in Dassow vor einigen Jahren die Einleitung des Regenwasserkanals in die Stepenitz in Höhe des Speichers verlegt wurde. Eine neue Rohrleitung sei durch die B 105 gepresst worden und münde in einen Graben in Richtung Dassower See. Ein Ergebnis nach Auskunft des Ingenieurs: „Die Regenwasserkanalkreuzung der B 105 in Höhe Einmündung Lübecker Straße wurde mit Gegengefälle gebaut und die Entwässerungstiefe bis zur Vorflut Dassower See ist zu gering, sodass Rückstauerscheinungen bei Starkniederschlägen ständig vorprogrammiert sind.“

Gelöst werden soll das Problem mit dem Neubau einer Vorflutleitung in Höhe des Hauses Lübecker Straße 20 in südliche Richtung. Geschätzte Gesamtkosten dafür: 133000 Euro.

Angesichts der hohen Summe hat das Amt Schönberger Land nach Auskunft der Fachbereichsleiterin Antje Kopp nach Möglichkeiten gesucht, die Stadt zu entlasten. Ein Ergebnis nach Gesprächen mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg sei: „Es wurde avisiert, dass wir im Rahmen des Hochwasserschutzes eine Teilmaßnahme gefördert bekommen.“ Noch imMärz solle der Zuschuss beantragt werden. Das haben die Mitglieder des Dassower Ausschusses für Bau, Ordnung, und Verkehr einstimmig gebilligt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Annerose Viehstaedt (SPD) sagt: „Uns bleibt als Stadt nichts anderes übrig.“

Von Jürgen Lenz

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