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Der längste Musiksommer

Schönberg Der längste Musiksommer

Konzertreihe reicht in Frühjahr und Herbst hinein / Vorher lädt die Gemeinde zu Andacht und Orgelkonzert ein

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Dan Peter Sundland, Clara Haberkamp und Tilo Weber bilden das Clara-Haberkamp-Trio. Sie spielen Jazz, Avantgardemusik und Pop. In diesem Jahr gestalten sich im Schönberger Musiksommer Konzerte für Jugendliche und Erwachsene.

Quelle: Christine Fenzl

Schönberg. Der kommende Schönberger Musiksommer wird der längste in der Geschichte der Reihe. Mit einem Eröffnungskonzert am 11. Juni und dem Abschlusskonzert am 1.

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Konzertreihe reicht in Frühjahr und Herbst hinein / Vorher lädt die Gemeinde zu Andacht und Orgelkonzert ein

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Oktober reicht die 30. Spielzeit bis ins Frühjahr und den Herbst hinein.

Zu Beginn erklingen nach Auskunft der Kirchengemeinde Schönberg Werke von Manfred Schlenker und Johann Sebastian Bach, interpretiert vom Kirchenchor Sankt Laurentius Schönberg, dem Strelitzer Kammerorchester und namhaften Solisten unter der Leitung des bisherigen Thomaskantors Georg Christoph Biller, am Ende des Musiksommers soll neben Kompositionen von Johann Sebastian und Franz Liszt auch das Credo aus der Berliner Messe von Arvo Pärt zu hören sein. Gestaltet werde der Abend in der Schönberger Kirche durch die Domgemeinde Ratzeburg.

Zwischen Eröffnung und Abschluss wird der 30. Schönberger Musiksommer neben einem vielfältigen Programm der gewohnten Dienstagabendkonzerte auch wieder Kinderkonzerte in Zusammenarbeit mit der Organisation „SOS Kinderdörfer weltweit“ bieten. Geplant sind acht Konzerte mit dem Titel „Pegasus‘ Reise“ an den Vormittagen des 14., 15., 18. und 19. Juli, gespielt von Johannes Bigge (Klavier), Athina Kontou (Kontrabass) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug). Jugendkonzerte kündigt die Kirchengemeinde für den 13. Juli um 10 und 12 Uhr an. Angekündigt sind Clara Haberkamp (Piano und Gesang), Tilo Weber (Schlagszeug) und Peter Sundland (E-Bass) mit dem Programm „Orange Blossom“. Das Clara-Habermann-Trio gibt zudem ein Konzert am Dienstag, dem 12. Juli, ab 20 Uhr, unterstützt vom Verein „Jazz in Ratzeburg“. Ebenfalls in diesem Musiksommer soll es eine weitere Reihe von kurzen Konzerten mit dem Titel „Freitagsorgel“ geben — und in Lübsee und Selmsdorf erneut ein „Offenes Singen.“ Geplant ist auch, dass Schönberg im September einer von mehreren Aufführungsorten einer Oper mit dem Arbeitstitel „Ritter, Tod und Teufel“ sein wird. Anlass dafür ist nach Auskunft des Landkreises Nordwestmecklenburg das 500. Reformationsjubiläum 2017.

Die nächste kirchenmusikalische Veranstaltung in Schönberg ist eine musikalische Andacht zur Sterbestunde Jesu an Karfreitag, dem 25. März, ab 15 Uhr. Der Kirchenchor Sankt Laurentius singt unter der Leitung des Schönberger Kirchenmusikdirektors und Musiksommerleiters Christoph D. Minke Choräle aus der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach und andere Werke.

Am Sonnabend, dem 23. April, gestaltet die junge Organistin Almut Buchholz ein rund 40-minütiges Konzert. Der Titel des Programms mit Werken aus fünf Jahrhunderten Musikgeschichte lautet „Zeitsprung“. Es beginnt gegen 18 Uhr nach dem Abendläuten. Der Eintritt zu diesem Orgelkonzert ist frei. Die Kirchengemeinde bittet um eine Kollekte.

Drei Filme aus Georgien

Der 20. Schönberger Kinowinter lädt am Ende seiner Spielzeit zum Wochenende des georgischen Films ins Katharinenhaus am Kirchplatz ein. Die Reihe beginnt am Freitag, dem 15.

April, mit „Die langen hellen Tage“ (2014) von Nana Ekvtimishvili und Simon Groß. Am Sonnabend folgt „Die Maisinsel“ (2014) von George Ovashvili, am Sonntag „Blind Dates“ (2013) von Levan Koguashvili. Alle Filme werden ab 20 Uhr gezeigt.

Eintritt: gegen eine Spende von 3,60 Euro an der Abendkasse.

Von Jürgen Lenz

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