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Die Stadt Dassow hat eine neue Kulturbeauftragte

Dassow Die Stadt Dassow hat eine neue Kulturbeauftragte

Andrea Hinrichs setzt auf Zusammenarbeit, Nähe zu den Leuten und Engagement / Die heute 47-Jährige wohnt seit 1984 im Ort / Seit Juli 2015 leitet sie die Begegnungsstätte

Dassow. Elan und Leidenschaft schwingen in jedem Satz mit, den die neue Kulturbeauftragte von Dassow spricht. Zuerst sagt sie: „Ich möchte, dass die Kultur mehr auflebt.“

 

OZ-Bild

Andrea Hinrichs heißt als Leiterin der Familienbegegnungsstätte und Kulturbeauftragte Besucher im alten Rathaus willkommen.

Quelle: Jürgen Lenz

Ich möchte, dass die Kultur mehr auflebt.“Andrea Hinrichs (47),

Kulturbeauftragte

der Stadt Dassow

Dann erklärt sie: „Ich möchte zu den Leuten und in die Vereine gehen und sagen, was ich vorhabe und dass ich jederzeit offen bin.“ Schließlich kommt sie auf etwas zu sprechen, das ihr besonders wichtig ist: „Alle in einem Boot: Vereine, Stadt, Betriebe, Institutionen wie Kindergarten, Feuerwehr, Schule, Jugendklub, Schulsozialarbeiterin.“ Andrea Hinrichs setzt auf Zusammenarbeit, Nähe zu den Leuten und Engagement.

Vielen Dassowern gefällt das offenbar. „Es kommt gut an, dass sie sich stark engagiert“, sagt die Bürgermeisterin Annett Pahl über erste Reaktionen auf die Nachfolgerin von Peter Stuppy, der sich jahrelang als Kulturbeauftragter engagierte und den Posten aus Krankheitsgründen abgab. Annett Pahl erklärt: „Ich finde es vorteilhaft, dass wir hier vor Ort Ersatz bekommen.“ Andrea Hinrichs wohnt seit 1984 in Dassow, heiratete einen Dassower, ist Mutter einer erwachsenen Tochter, stolze Oma eines Enkels und mittlerweile, wie sie sagt, „fest integriert“. Viele Jahre arbeitete sie als Verkäuferin in Dassow. „Schon dadurch kennen mich viele“, erklärt die 47-Jährige. In ihrer Freizeit erledigt sie seit Langem die Aufgaben einer Kassenwartin im Jugend-, Kultur- und Freizeitverein.

Seit 1. Juli vorigen Jahres leitet sie die Familienbegegnungsstätte, die der Verein im alten Rathaus betreibt. Sie ist beliebt bei vielen Besuchern der sozialen Einrichtung, die Hannelore Stuppy maßgeblich gründete und über viele Jahre am Leben erhielt.

Heute sagt Andrea Hinrichs: „Wir sind stolz auf die Einrichtung. Sie hat nicht jeder.“ Die Leiter der Gruppen und andere ehrenamtliche Helfer würden viel selbst managen. „Es klappt super.“ Neu gegründet ist eine Krabbelgruppe, die sich dienstags trifft. „Ab 14 Uhr können alle Eltern mit Kindern kommen, die Lust dazu haben“, erläutert Andrea Hinrichs. Vielleicht würden ja noch mehr kommen als bisher.

Viele Besucher wünscht sich Andrea Hinrichs beim Adventsbasar, der am kommenden Sonnabend, 19. November, um 14 Uhr in der Familienbegegnungsstätte öffnet. „Wir haben viele Anbieter“, sagt die Leiterin. Angeboten würden Holzarbeiten, Gebasteltes, Handarbeiten, Getöpfertes und eine Cafeteria.

Nächster Gast der Reihe „Frühstück mit Prominenten“ wird die neue Dassower Schulsozialarbeiterin Nina Berlin sein. Andrea Hinrichs betont: „Ich möchte, dass die Gesprächsrunde in Zukunft nicht nur morgens stattfindet, sondern auch abends, damit Berufstätige teilnehmen können.“ Deshalb gibt es erstmals zwei Termine mit einer Gesprächspartnerin: am Dienstag, dem 6. Dezember, um 9.30 Uhr und am Mittwoch, dem 7. Dezember, um 19 Uhr.

Das Organisieren von Veranstaltungen liegt Andrea Hinrichs. Sie erklärt: „Ich mag gerne Stress vorher. Das muss sein. “ Belohnt fühlt sie sich, wenn es Leuten gefällt und sie Lob bekommt. Auf dem Weg zu mehr Zusammenarbeit in Dassow ist der Kulturbeauftragten nicht bange. Sie sagt – und wieder klingt der Elan durch: „Das schaffen wir schon – Stück für Stück.“

Kontakt: ☎ 0163/5070561

Jürgen Lenz

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