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Grevesmühlen Eine bunte Stadt empfängt ihre Gäste
Mecklenburg Grevesmühlen Eine bunte Stadt empfängt ihre Gäste
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00:21 21.02.2015
Langjähriger Wehrführer und Stadtvertreter, gestern Abend geehrt: Michael Stange.

Zeitungen lesen und sammeln, Artikel und Bücher über Schönberg auswerten, immer wieder mit dem Fotoapparat in der Stadt unterwegs sein: Das macht Ute Fenske seit vielen Jahren in ihrer Heimatstadt. Gestern war für sie ein besonderer Tag. Die 61-Jährige war eine von 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Vereinen und Schulen, die sich am Abend beim Neujahrsempfang der Stadt trafen. Bürgermeister Lutz Götze (SPD-Fraktion) nahm den Empfang als Anlass, der ehrenamtlichen Ortschronistin für ihre Arbeit zu danken und ihr eine Urkunde der Stadt zu überreichen.

„Dank ihrer Arbeit können wir sagen, dass die Chronik der Stadt Schönberg auf der Höhe unserer Tage ist“, sagte Götze.

Er bat auch den 51-jährigen Michael Stange zu sich, zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Stadt aus, lobte ihn für seine langjährige Arbeit als Wehrführer, Stadtvertreter, Stadtpräsident. „Wer ihn so im täglichen Leben sieht, den ruhig und still wirkenden schlanken Mann, glaubt nicht, was er für unsere Stadt geleistet hat und noch leistet“, sagte Götze über Michael Stange, der sich im Februar 2014 erbarmte, den jahrelang unbesetzten Posten des Amtswehrführers im Schönberger Land zu übernehmen. „In einer Situation, wo Not am Mann war, hat er sich bereiterklärt, gemäß seiner fachlichen Kompetenz diese Aufgabe im Interesse des Amtes Schönberger Land zu erfüllen“, sagte Lutz Götze gestern Abend in der Palmberghalle.

Dort feierte der Ratzeburger Bürgermeister Rainer Voß (parteilos) mit. „Wir haben eine besondere Verbindung zu Schönberg: Wir sind in diesem Jahr seit 25 Jahren Partnerstädte“, erklärt Voß.

Zum Neujahrsempfang erschienen auch Bürgermeister aus Schönbergs Nachbargemeinden, Musiksommerchef Christoph D. Minke, Pastor Jochen Schmachtel, Museumsleiter Olaf Both und Firmenchefs wie der Palmberg-Geschäftsführer Uwe Blaumann.

Lutz Götze betonte in seiner Rede, Schönberg sei vielfältig. Er sagte: „Bunt ist Schönberg auch aufgrund der mehr als 20 aktiven Vereine in der Stadt auf den Gebieten der Kunst, Kultur und des Sports.“ Bunt sei Schönberg auch durch die farbenfrohen Kleider der indischen und pakistanischen Mitbürger. Farbe bekomme die Stadt zudem durch den Teint der irakischen und kurdischen Einwohner und:

„Bunt ist mitunter auch das Gemisch der Sprachen, welche man beim Einkaufen hören kann — von Hindu über Kurdisch bis Russisch und Kasachisch reicht die Palette.“



Jürgen Lenz

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