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Grünes Licht für neue Kita in Herrnburg

Herrnburg Grünes Licht für neue Kita in Herrnburg

Diakoniewerk bekommt von der Europäischen Union die erhofften 500000 Euro / 69 Betreuungsplätze entstehen

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Landrätin Kerstin Weiss und Bürgermeister Erhard Huzel begrüßen Schützlinge der Kita Peermoor.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Herrnburg. Eltern in der Gemeinde Lüdersdorf können aufatmen: Dem Bau einer weiteren Kita in der kinderreichen Kommune im Speckgürtel von Lübeck steht nichts mehr im Wege.

 

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Ich rechne damit, dass die neue Kita relativ schnell belegt wird.“Kirsten Balzer, Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg

Landrätin Kerstin Weiss (SPD) überreichte gestern

einen Förderbescheid über 500 000 Euro an die Geschäftsführerin des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg, Kirsten Balzer. Das Geld kommt von der Europäischen Union.

Das Diakoniewerk errichtet an der Hauptstraße in Herrnburg eine Kita mit 45 Kindergartenplätzen und 24 Plätzen für Schützlinge im Krippenalter. Die gemeinnützige Gesellschaft investiert nach eigenen Angaben 2,3 Millionen Euro in den Bau, die Einrichtung und die Außenanlagen. Die Geschäftsführerin rechnet damit, dass der erste Spatenstich im Sommer vollzogen wird. Nach ihrer Einschätzung wird die Kita relativ schnell belegt sein.

Das Diakoniewerk betreibt an der Bahnhofstraße in Herrnburg seit 2001 die integrative Kindertagesstätte „Peermoor“. 2011 eröffnete ein Anbau mit 24 Krippenplätzen. Für die 570 000 Euro, die die Erweiterung kostete, konnten 490000 Euro aus dem damaligen Bundesprogramm zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesförderung genutzt werden. Die aktuelle Kapazität der Kita „Peermoor“ nannte gestern ihr Leiter Rocco Michel: „Wir haben in dieser Einrichtung aktuell 81 Kindergartenplätze und 24 Krippenplätze.“ Hinzu kommen seit Anfang dieses Jahres 42 Betreuungsplätze in einem Übergangsquartier: Um dem großen Bedarf in der Gemeinde Lüdersdorf gerecht werden zu können, ließ das Diakoniewerk neben der Kindertagesstätte „Peermoor“ Wohncontainer aufstellen, die sich für Kitazwecke eignen. „Sie haben für eine deutliche Entspannung gesorgt“, sagt Rocco Michel mit Blick auf die Warteliste. Die Container werden nach Eröffnung der neuen Kita entfernt. „Wenn wir sie nicht mehr brauchen, verkaufen wir sie wieder“, kündigte Kirsten Balzer gestern an.

Der Lüdersdorfer Bürgermeister Erhard Huzel (CDU) kommentierte gestern die Übergabe des Fördermittelbescheids für die Kita: „Ich freue mich, dass wir diese Etappe jetzt geschafft haben.“ In der Gemeinde Lüdersdorf entwickele sich viel. Die Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk sei gut. Landrätin Kerstin Weiss sagte, Lüdersdorf habe sich vehement für den Zuschuss eingesetzt, der nun kommt.

Kitaplätze seien wichtig, damit Eltern Familie und Beruf miteinander vereinbaren können und damit Kinder viel mit Gleichaltrigen spielen.

Der Kita-Entwurf des Architektenbüros Heske Hochgürtel Lohse orientiert sich mit seinen beiden Giebeln an der Gestaltung der Häuser, die bereits an der Herrnburger Hauptstraße stehen. Das erläuterte gestern der Lübecker Architekt Norbert Hochgürtel auf Anfrage.

Gemeinnützige Stiftung kauft Baugrundstück

Die Ulrich-Gabler-Stiftung mit Sitz in Lübeck unterstützt das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg beim

Kita-Projekt in Herrnburg. Die gemeinnützige Stiftung erwirbt das Baugrundstück von der Gemeinde Lüdersdorf. Andreas Stülcken, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Aufsichtsratsvorsitzender des Diakoniewerks, erläuterte gestern auf Anfrage: „Wir kaufen das Grundstück auch, um unser Stiftungsvermögen zu sichern.“ Mit der Diakonie werde ein langfristiger Erbbaurechtvertrag abgeschlossen. Nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden fördert die Ulrich-Gabler-Stiftung vor allem die Vorwerker Diakonie und die ihr angeschlossenen Tochtergesellschaften, zu denen das Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg gehört.

Ulrich Gabler , der 1913 in Berlin geboren wurde, arbeitete als Schiffbauingenieur und Unternehmer. Vor seinem Tod 1994 in Lübeck richtete er die private Stiftung ein.

jl

Von Jürgen Lenz

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