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Halteverbot für Amtsstraße angeordnet

Schönberg Halteverbot für Amtsstraße angeordnet

Der Schulweg vieler Kinder in Schönberg wird sicherer / Schulleiter begrüßen die neue Regelung

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Immer wieder eng wird’s für Schüler und Autofahrer in der Amtsstraße in Schönberg. Eine Ursache: haltende und parkende Wagen.

Quelle: Jürgen Lenz

Schönberg. Der Weg von Kindern zu zwei Schulen in Schönberg wird sicherer. Der Grund: Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat nach einem Antrag der Stadt Schönberg ein beidseitiges Halteverbot in der Amtsstraße angeordnet. An der Straße befinden sich ein Gebäude der Regionalen Schule mit Grundschule Schönberg und die Evangelische Inklusive Schule „An der Maurine“.

Auch Grundschüler haben Beine und können ein paar Meter bis zur Schule zu Fuß gehen.“Lutz Götze (SPD-Fraktion),

der Stadt Schönberg

Schönbergs Bürgermeister Bürgermeister Lutz Götze (SPD-Fraktion) erläuterte unlängst den Stadtvertretern: „Zur Gewährleistung der Sicherheit in der Amtsstraße ging vor wenigen Tagen eine verkehrsrechtliche Anordnung ein, die nun umgesetzt werden muss. Danach wird in beiden Richtungen absolutes Halteverbot bestehen.“ Bisher gilt das Verbot nur auf einer Straßenseite. Götze sagt, er sei sicher, dass das Halteverbot auf beiden Seiten zu Diskussionen bei Eltern führt, „die ihre Kinder sehr gerne bis zur Schultür fahren.“ Fakt sei aber: „Auch Grundschüler haben Beine und können ein paar Meter bis zur Schule zu Fuß gehen.“ Der gegenwärtige Missstand gefährde die Schüler. Parkende und haltende Autos nehmen Kindern die Sicht auf fahrende Autos und Autofahrern nehmen sie die Sicht auf die Kinder.

Sabine Hoffmann, Leiterin der Regionalen Schule mit Grundschule, sagt über das Halteverbot auf beiden Seiten: „Ich finde es zumindest für den Schulbereich gut. Es ist für die Sicherheit der Schüler förderlich.“ So sieht es auch Tobias Jarzombek, Leiter der Schule „An der Maurine“. Er sagt: „Ich halte die Sicherheit der Schüler für ein wichtigeres Gut als möglichst kurze Wege.“ Das Halteverbot sei sehr sinnvoll. Jarzombek erklärt: „Es gibt andere Möglichkeit, das Fahrzeug abzustellen und das Kind zur Schule zu bringen oder zumindest über die Straße zu begleiten.“

Das Halteverbot führt auch zu sicheren Wegen für Mädchen und Jungen, die zum Kinderhaus „Am Oberteich“ gehen und für die Feuerwehr, deren Gerätehaus an der Amtsstraße steht. Sie muss künftig nicht mehr befürchten, dass Autos ihr kurz nach der Abfahrt den Weg versperren. „Die Verkehrsschilder sollen schnellstens aufgestellt werden“, sagt Lutz Götze. Das werde in einigen Tagen passieren.

Jürgen Lenz

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