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Schönberg Hilfe für die Schönberger Feuerwehr

Förderverein unterstützt seit 2014 mit Spenden und Öffentlichkeitsarbeit

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Michael Zepuntke, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Schönberg, hofft auf weitere Mitglieder.

Quelle: Foto: Jürgen Lenz

Schönberg. Sie stehen oft mehr im Hintergrund, sind für die Brandschützer aber enorm wichtig: die 25 Mitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Schönberg. Ihre Aufgabe: Sie sammeln Spenden, die den Blauröcken zugute kommen. „Wir unterstützen die First Responder, die Feuerwehr und die Jugendwehr“, sagt der Vorsitzende Michael Zepuntke. Von dem Geld hatten die Jungen und Mädchen der Feuerwehr Schönberg im vergangenen Jahr sehr viel Spaß. Sie sind zum Beispiel ins Zeltlager gefahren und haben an Wettkämpfen und Feuerwehrmärschen teilgenommen.

Gegründet wurde der Feuerwehr-Förderverein im November 2014. „Wir hatten anfangs viele Probleme mit Finanzämtern, Notaren und Behörden“, sagt Zepuntke. „Dies war sicher der Unerfahrenheit geschuldet. So richtig mit unserer Arbeit anfangen konnten wir erst ein halbes Jahr später.“ Ziele des Vereins sind unter anderem die materielle und finanzielle Unterstützung der Feuerwehr, die Förderung der Kameradschaft und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. „In den ersten Jahren haben wir vor allem versucht, Unternehmer zu überzeugen, uns zu unterstützen.“ Das ist laut Zepuntke gut gelungen. „Wir haben es geschafft, dass uns Firmen wie Palmberg, Mebak, SZ-Bau, Krutzinna, Lau, Flor und Lindal finanziell helfen.“ Trotz der Hilfe dieser Firmen, betont Zepuntke, können er und die anderen Mitglieder des Vereins nicht alle Wünsche der Feuerwehrleute erfüllen. „Das liegt auch daran, dass wir eine Verantwortung gegenüber unseren Sponsoren haben und das Geld sinnvoll investieren wollen.“

Bevor der Förderverein vor drei Jahren gegründet wurde, gab es den Förderkreis der Feuerwehr Schönberg. Das Problem damals, erzählt Zepuntke: „Wenn Spenden der Feuerwehr zugute kommen sollten, lief das erst über die Stadt. Der Förderkreis konnte keine Spenden annehmen.“ Mit der Stadt gab es zum Glück nie Schwierigkeiten. „Sie war immer fair, hat die Spenden durchgereicht. Das hätten sie auch anders machen können“, sagt Zepuntke, der aber auch weiß, „dass der Aufwand für die Stadt nicht unerheblich war“.

Deshalb fiel 2014 der Entschluss, einen Förderverein zu gründen. Zurzeit gehören dem Verein 25 Mitglieder an. „Damit sind wir nicht zufrieden“, sagt Zepuntke. „Der Förderkreis damals hatte mehr Mitglieder.“ In den kommenden Wochen und Monaten will der Förderverein der Feuerwehr deshalb die Bevölkerung mehr in seine Arbeit mit einbeziehen. Unter anderem beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr. „Da wollen wir zeigen, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist“, erklärt der Vorsitzende. Er hofft, dass Einwohner der Stadt dann nicht nur an der Arbeit der Brandschützer interessiert sind, sondern sie auch finanziell unterstützen.

Wer Mitglied im Förderverein werden will, zahlt 60 Euro pro Jahr. Damit ist er ein volles Mitglied und somit auch stimmberechtigt. Um ein sogenanntes ordentliches Mitglied zu werden, reichen 35 Euro pro Jahr. „Vielleicht ist der Beitrag zu hoch“, sagt Zepuntke. „Ich weiß es nicht.“ Um die Brandschützer in Zukunft noch mehr zu unterstützen, kann sich der Vorsitzende vorstellen, mit den Mitgliedern Schrott zu sammeln. „So wie die Kollegen in Dassow.“ Die machen das schon seit Jahren sehr erfolgreich. Von dem Geld, den künftigen Spenden und Mitgliedsbeiträgen will der Förderverein den Feuerwehrleuten weitere langersehnte Wünsche erfüllen – unter anderem ein Grillplatz und ein Mannschaftswagen.

Steffen Oldörp

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