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Hundeschule weist Kritik zurück

Lübeck/Duvennest Hundeschule weist Kritik zurück

Zwei Tiere standen im Verdacht Wild gejagt zu haben

Lübeck/Duvennest. Nach dem Hunde in der Wakenitzniederung bei Duvennest Jagd auf ein Wildschwein gemacht haben (die OZ berichtete), meldet sich jetzt die Besitzerin der Duvennester Hundeschule und -pension, Claude van Eendenburg, zu Wort. Einer ihrer Hunde, ein weißer Schäferhund, war entlaufen und schließlich mit Blut an der Schnauze von einer Passantin eingefangen worden.

„Ich fühle mich hier zu Unrecht beschuldigt“, sagt van Eendenburg. Tatsächlich stehe sie dazu, ihren Gasthund falsch eingeschätzt zu haben, sodass dieser ihr entlaufen sei. Daraufhin habe sie ihren Hund, den weißen Schäferhund, hinterhergeschickt. „Dieser hat als Hütehund den Job gehabt, den Gasthund zurückzubringen, was mit ihren knappen sechs Monaten nicht ganz funktioniert hat“, so van Eendenburg. Dies sei jedoch kein Beleg dafür, dass ihre Hunde an der Jagd auf das Wildschwein beteiligt gewesen sein sollen. Der entlaufene Gästehund sei ungewöhnlich groß und schneeweiß und passe überhaupt nicht auf die Beschreibung der Hunde, die das Wild gejagt haben. Der kleine Blutfleck im Fell ihres jungen Hütehundes sei zudem nicht am Fang, wie es bei tatsächlichem Wildriss zu erwarten wäre, sondern am Hals. Wahrscheinlich sei das Tier einfach der Spur des Wildschweins und der jagenden Hunde gefolgt und könne dabei mit den frischen Blutspuren in Kontakt gekommen sein. Eine Spaziergängerin die die Jagd auf das Wildschwein beobachtet hat, schilderte den Vorfall so, dass drei Hunde gemeinsam das Wild über ein Feld gejagt hatten. Der weiße Hund der Hundeschule mit den Blutfleck sei in etwa 30 Sekunden Abstand den anderen gefolgt.

Zur Verletzung der Anleinpflicht sagt van Eendenburg: „Der junge Hunde läuft derzeit viel frei, weil ich nur so bestimmte Dinge mit ihr üben kann, zum Beispiel den Rückruf.“ Auch sie gehöre zu den Tausenden von Leuten, die Hunde ab und an von der Leine lassen. „Auch wenn jetzt überall Schilder aufgestellt sind, dass man immer den Hund anzuleinen hat“ , so van Eendenburg. Würden alle Hunde, die – verbotener Weise – frei laufen stattdessen in die Freilaufzonen gehen, würde man dort keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

OZ

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