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Jugendliche wünschen sich einen Treffpunkt

Selmsdorf Jugendliche wünschen sich einen Treffpunkt

Nach 100 Tagen: Erste Erfahrungen der mobilen Jugendarbeit in der Gemeinde Selmsdorf / Vor allem Mädchen nehmen sie an

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Petra Sommerfeld und Sascha Hensel arbeiten in der Gemeinde Selmsdorf als Streetworker.

Quelle: Jürgen Lenz

Selmsdorf. Vor rund 100 Tagen ist in der Gemeinde Selmsdorf die mobile Jugendarbeit gestartet – in Nordwestmecklenburg ein besonderes Angebot einer Kommune für ihre jungen Bürger. Ein Wunsch der Jugendlichen hat sich nach Auskunft des Streetworkers Sascha Hensel herausgeschält: „Sie wünschen sich einen Raum, in dem sie chillen, spielen und reden können.“

Wir haben schon regelmäßig Kontakt zu einer Mädchengruppe.“Sascha Hensel (35), Jugendsozialarbeiter in Selmsdorf

Das müsse kein großes Jugendzentrum sein.

Sascha Hensels erste Bilanz der mobilen Jugendarbeit in Selmsdorf: „Es läuft. Ich denke aber, es ist ausbaufähig.“ Bürgermeister Marcus Kreft (SPD) sagt: „Es ist gut angelaufen. Ich denke, es wird mit diesem Konzept wachsen.“ Vielleicht könne ein Bauwagen für die Jugendarbeit genutzt werden. Zu dem Thema würden noch Gespräche geführt.

Wie berichtet, beschlossen die Selmsdorfer Gemeindevertreter im Oktober 2015 einstimmig, dass im Laufe des Jahres 2016 eine mobile Jugendarbeit aufgenommen werden soll. 323 Jugendliche wohnen in der Gemeinde. Ihnen will Sascha Hensel seit Beginn seiner Arbeit Projekte und Unterstützung anbieten. Die ersten Erfahrungen: „Man trifft regelmäßig Jugendliche auf der Straße.“ Sie hätten jedoch, anders als in Lübeck, wo Sascha Hensel ebenfalls arbeitet, keine festen Treffpunkte. Hensel ging auf Jugendliche zu, stellte sich in den Regionalen Schulen in Dassow und Wahrsow vor. „Der Zuspruch kommt bisher vor allem von Mädchen“, berichtet der Streetworker. Darauf hat der Internationale Bund, für den Hensel arbeitet, reagiert. Nun teilen sich Sascha Hensel und seine Kollegin Petra Sommerfeld die Zehn-Wochenstunden-Stelle in Selmsdorf. Hensel erklärt: „Wir wollen den Jungs und den Mädchen geschlechtsgerecht werden.“ Er und seine Kollegin seien regelmäßig unterwegs. „Wenn man uns sieht, kann man uns ansprechen“, sagt der Sozialarbeiter. Ein großes Problem für Jugendliche in der Gemeinde Selmsdorf seien die Kosten für Busfahrten.

Jürgen Lenz

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