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Mehr Gewerbe für die „Sabower Höhe“

Schönberg Mehr Gewerbe für die „Sabower Höhe“

Mit einer Änderung des Bebauungsplanes sollen Flächen effektiver angeboten werden können.

Schönberg. Das Gewerbegebiet „Sabower Höhe“ in Schönberg soll aufgewertet werden, um die noch vorhandenen Grundstücke für Firmen attraktiver zu machen. Sven Herzog vom Grevesmühlener Planungsbüro Mahnel erläuterte den Stadtvertretern am Donnerstagabend den aktuellen Vorentwurf. „Der Bereich mit einer Schweinemastanlage und Lagerhallen im nördlichen Bereich soll mit in den Bebauungsplan für das Industrie- und Gewerbegebiet einbezogen werden. Außerdem haben wir mit dem neuen Entwurf eine bessere Anbindung an die Rottensdorfer Straße geschaffen“, erklärte Herzog.

Anstatt dem Gebiet an der Kreuzung der Rottensdorfer Straße mit der B105 eine Zufahrt zu bauen, soll es nun über eine neue Straße zwischen den vorhandenen Stallungen und Lagerhallen angefahren werden können.

Mit dem neuen Entwurf soll die, wie Stadtvertreter Rainer Jörke sagte, „wertvolle Fläche für Gewerbeansiedlung“ möglichst effektiv genutzt werden. Daher werden auch vorher geplante Grünflächen im neuen Entwurf verkleinert beziehungsweise zugunsten von Gewerbeflächen aus der Planung genommen. „Damit brauchen wir aber an anderer Stelle ökologische Ausgleichsflächen oder müssen andere Maßnahmen ergreifen“, erklärte Sven Herzog. „Es gäbe auch die Möglichkeit, Ökopunkte zu kaufen und damit in anderen Orten Ausgleichsmaßnahmen zu finanzieren, sofern es im Gebiet der Stadt Schönberg keine dafür nutzbaren Flächen mehr geben sollte“, so Herzog. Damit könnte man auch Folgekosten einsparen, die etwa die Pflege einer Hecke oder eines anderen Biotops mit sich bringen würde.

In der neuen Entwurfsplanung musste außerdem der Verlauf der Überland-Stromleitungen berücksichtigt werden. Im Bereich der Leitungen dürfen nur Gebäude mit einer bestimmten Höhe errichtet werden.

Mit der inzwischen zweiten Änderung des Bebauungsplans für das Industrie- und Gewerbegebiet „Sabower Höhe“ will die Stadt die bauliche und sonstige Nutzung des Gebietes nach ihren Ansprüchen steuern.

Langfristig sollen sich das vorhandene und neu ansiedelnde Gewerbe und die Bewohner der angrenzenden Siedlungsflächen nicht beeinträchtigen. Auch zu starke Emissionen durch Lärm oder Gerüche für nahe gelegene Wohnflächen sollen mit der Planung reduziert oder ausgeschlossen werden.

In dem Zusammenhang haben die Stadtvertreter auch eine seit 2011 bestehende Veränderungssperre für den zu überplanenden Teil der „Sabower Höhe“ für ein weiteres Jahr verlängert. „Die Sicherung der Bauleitplanung ist weiterhin notwendig, damit die sinnvolle Planung nicht dadurch vereitelt oder wesentlich erschwert wird, dass während des Planungsvorganges vollendete Tatsachen geschaffen werden“, heißt es in der Beschlussvorlage für die neuerliche Veränderungssperre.

 

mab

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