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Mehr Krippenplätze gefordert

Dassow Mehr Krippenplätze gefordert

Trägerverein will Eltern in Not helfen. Derzeit übersteigt der Bedarf das Angebot.

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Der ehemalige Schlecker-Markt in der Grevesmühlener Straße in Dassow steht leer. Die Stadt würden die Räume gerne nach einem Umbau zur Betreuung von Kindern nutzen. Doch es gibt Probleme.

Quelle: Jürgen Lenz

Dassow. In Dassow suchen Eltern händeringend Betreuungsplätze für ihre kleinen Kinder. „Irgendwie weiß man hier nicht, woran man ist und ob es hier demnächst noch Plätze geben wird“, schreibt eine Leserin der OZ. Viele Eltern wenden sich an Kitaleiterin Yvonne Wulff. Doch sie hat keine Plätze zu vergeben. Alle sind belegt. Der Bedarf an Krippenplätzen ist in Dassow größer als das Angebot. Bisher. Doch nun rückt ein Ende des Problems in greifbare Nähe. „Wir haben jetzt eine Zwischenlösung gefunden“, sagt Holger Glatz, Geschäftsführer des Trägervereins „Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitz Rehna“.

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Wir haben jetzt eine Zwischenlösung gefunden.“Holger Glatz, Geschäftsführer des Trägervereins „Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitz Rehna“

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Es gehe um zusätzliche Räume. Bevor er mitteile, um welche, wolle er ein Gespräch mit dem Jugendamt abwarten. Vor dem Termin in der kommenden Woche sagt Holger Glatz: „Die Problematik für 2013 wird, so wie es jetzt aussieht, zum 1. Oktober gelöst.“ Die Kitaleiterin werde die von der Lösung betroffenen Eltern nach dem Gespräch mit dem Jugendamt über die Ergebnisse informieren. Die Möglichkeit einer Zwischenlösung sei in Zusammenarbeit mit dem Amt, der Stadt und der Schule gefunden worden. Die Mitarbeiterinnen des Vereins betreuen in Dassow Mädchen und Jungen im Krippen-, Kindergarten- und Hortalter. Vorstellung der Kommune ist nach Auskunft des Bürgermeisters Jörg Ploen (SPD) ein Wechsel: Eine neue Gruppe mit Krippenkindern zieht in den Kindergarten und Kindergartenkinder ziehen dafür in andere Räume — in welche, das war bisher unklar. Auch der Hort neben der Schule ist voll.

„Wir verstehen die Eltern und ihren Bedarf“, sagt Holger Glatz. Der Verein „Jugendhilfezentrum Käthe Kollwitz Rehna“ sei auch bestrebt, eine langfristige Lösung zu finden.

Beate Dellin, Leiterin des Fachdienstes Jugend beim Landkreis, sagt: „Wir kennen das Problem und arbeiten daran.“ Wie berichtet, waren in den Reihen der Stadtvertreter mehrere Gebäude als Ausweichquartiere im Gespräch. Vorerst letzte Variante: der frühere Schlecker-Markt in der Grevesmühlener Straße. Ploen sagt jedoch: „Wir haben vom Vermieter immer noch nicht die Aussage, wie hoch die Miete nach dem notwendigen Umbau sein soll. Wir prüfen alternativ auch Containerlösungen. Das geht aber auch nicht von heute auf morgen. Der Bedarf ist akut.“

 

 

Jürgen Lenz

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