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Natur-Vermächtnis für Generationen

Dechow Natur-Vermächtnis für Generationen

An der Gläsernen Molkerei in Dechow wurde gestern ein kleiner Park mit ganz besonderen Bäumen eröffnet

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Der Jahresbaumgarten in Dechow soll ab Frühling viele Besucher zum Verweilen einladen. FOTOS: ANNETT MEINKE

Dechow. . Noch sind es schmale Bäumchen, die auf dem Areal vor der Gläsernen Molkerei in Dechow stehen und gerade dabei sind in den Winterschlaf zu fallen. Doch sie werden wachsen, Jahr für Jahr, und irgendwann zu mächtigen Bäumen werden. Zudem sind es ganz besondere Exemplare, wie Gerd Schriefer, Geschäftsführer des Fördervereins Biosphäre Schaalsee, gestern anlässlich der Eröffnung des Jahresbaumgartens erklärte: „Seit 1989 wählt die ’Baum des Jahres Stiftung“ in Berlin alljährlich eine besonders schützenswerte Baumart aus – mit dem Ziel, die Menschen wieder für die Bedeutung der Natur in unserem Leben zu sensibilisieren.“

OZ-Bild

An der Gläsernen Molkerei in Dechow wurde gestern ein kleiner Park mit ganz besonderen Bäumen eröffnet

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Das gleiche Anliegen bewegt auch den Förderverein. Viele seiner Mitglieder haben diese Jahresbäume als Pflänzlinge gekauft (Kostenpunkt 150 bis 200 Euro) und auf dem Gelände vor der Gläsernen Molkerei eingesetzt. Das Unternehmen in Dechow unterstützte das Projekt – an dem seit 2014 gearbeitet wurde – und stellte das Areal gern zur Verfügung. „Auch in der Hoffnung, dass auch unsere Molkerei-Besucher vor oder nach Führungen im Frühling, Sommer und Herbst hier ein wenig verweilen“, wie Molkerei-Geschäftsführer Michael Knopp sagte.

Damit das dann so kommt – auch wenn die Bäume noch lange klein sein werden – hat der Förderverein Biosphäre Schaalsee Gelder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, dem Förderprogramm „Leader“ und auch bei der Umweltlotterie Bingo beantragt. „Um 90 000 Euro hat dieses Projekt insgesamt gekostet“, überschlägt Gerd Schriefer im Kopf. Mit dem Geld wurde das Berliner Landschaftsarchitekturbüro GM013 und die Gartenlandbaufirma Gala des Zarrentiners Andreas Holleitner mit der Umsetzung des Jahresbaumgartens beauftragt.

Landschaftsarchitekt Paul Giencke, der gestern ohne seinen Geschäftspartner Marco Mattelick anreiste, „weil der heute auf einer anderen Baustelle zu tun hat“, erklärte den anwesenden Gästen das Konzept des Jahresbaumgartens. „Wir haben die Jahresbäume nach Gruppen geordnet, die zusammenpassen. Es wurden labyrinthartige Wege angelegt und Spielmöglichkeiten für Kinder.“ Besonders freut Giencke, dass auch der kleine Weiher am Rande des Parks mit in die Planung einbezogen werden durfte. Alle Materialien, die für Begrenzungen, Sitzgelegenheiten, Beschilderungen und anderes verwendet wurden, sind nachhaltig. Der Steg, der zum Weiher führt, ist zum Beispiel aus Eichenholz.

Die Bedingungen für ein gutes Wachstum der Bäumchen sind damit gegeben. Und weil es ein Jahresbaumgarten ist, wird er natürlich jährlich weiterwachsen. Gestern kam der Jahresbaum 2017 bereits dazu:

die Fichte. Sie steht mit Baum 2016: der Winterlinde, Baum 2015: dem Feldahorn, Baum 2014: der Traubeneiche und allen anderen – bis hinunter zum Jahr 1989 – nun im Park in Dechow.

Führungen Molkerei Dechow

Gästeführungen jeweils Dienstag und Mittwoch um 10 und 13 Uhr – maximal 15 Teilnehmer. Spezielle Kinderführungen: An Donnerstagen um 10 Uhr – ab fünf Kinder.

Für alle Führungen benötigen Gäste eine Voranmeldung. Individuelle Zeiten sind möglich nach vorheriger telefonischer Absprache. An Samstagen und Sonntagen keine Gästeführungen.

Preise und Anmeldung:

☎ 03 88 73 / 33 79 0

Annett Meinke

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