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Roduchelstorf macht Druck für Radweg

Roduchelstorf/Schönberg Roduchelstorf macht Druck für Radweg

Den Vertretern der Gemeinde Roduchelstorf reicht‘s. Seit Jahren warten sie darauf, dass der Bau eines Radwegs an der B 104 nach Schönberg für Sicherheit sorgt — und fühlen sich immer wieder vom Straßenbauamt Schwerin vertröstet.

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Ein Schrecken für Radfahrer: die viel befahrene B 104 unweit der Autobahnanschlussstelle Schönberg. Leitplanken verhindern, dass Radler bei Gefahr auf den Seitenstreifen ausweichen können.

Quelle: Jürgen Lenz

Roduchelstorf. Jetzt wenden sich die Roduchelstorfer auch an anderen Stellen. Sie bitten das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, die Nachbarstadt Schönberg und den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker (SPD) um Hilfe. Hacker ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Bundestags und tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

In einem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten, das Ministerium und das Straßenbauamt sprechen die Gemeindevertreter von jahrelangen Versprechungen und ebenso langen Terminverschiebungen und Vertröstungen mit wechselnden Begründungen. Das Projekt werde schleppend bearbeitet. Die Gemeinde sei ungehalten über das Verhalten des Straßenbauamtes. Mit relativ wenig Geld könne ein sicherer Radweg vor allem für Schüler geschaffen werden. Es sei für Radler nicht zumutbar, die zwischen Roduchelstorf und Schönberg besonders vielbefahrene B 104 zu benutzen. „Es ist echt lebensgefährlich“, bekräftigt Reny Nieland (Wählergemeinschaft Roduchelstorf und Cordshagen, WRC). Sie machte während einer Sitzung der Roduchelstorfer Gemeindevertreter am Dienstagabend den Vorschlag: „Man müsste mal die Zuständigen aufs Fahrrad setzen und nach Schönberg fahren lassen.“

Nach einer Anregung der Roduchelstorfer Bürgermeisterin Petra Kassow (WRC) schlägt ihr Schönberger Amtskollege Michael Heinze (Die Linke) den Stadtvertretern vor, den Brief ebenfalls zu unterzeichnen. Die Roduchelstorfer dürften bei den Nachbarn offene Türen einrennen, denn auch Einwohner des Schönberger Ortsteils Retelsdorf sind vom Fehlen des 1260 Meter langen Radwegs betroffen.

Das Straßenbauamt machte nun auf Anfrage der OZ keine Hoffnung auf baldigen Beginn. Stand der Dinge sei: Es liegen bereits Planungen vor, vielleicht werden in diesem Jahr Pläne öffentlich ausgelegt, es müssen noch Verhandlungen wegen des Grunderwerbs fortgeführt werden. Anfang 2011 kündigte das Amt der Gemeinde an, in der zweiten Jahreshälfte werde gebaut. Doch nichts geschah.

Man müsste mal die Zustän-

digen aufs Fahr-

rad setzen und nach Schönberg fahren lassen. Es ist echt lebensge-

fährlich.“Reny Nieland, Gemeindevertreterin

Jürgen Lenz

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