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Grevesmühlen Schönberg gestern und heute: E-Werk und Obdachlosenasyl
Mecklenburg Grevesmühlen Schönberg gestern und heute: E-Werk und Obdachlosenasyl
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00:22 10.01.2015
Eine historische Ansichtskarte zeigt das Elektrizitätswerk in Schönberg. Es lieferte seit dem 1. Juli 1900 Energie fürs erste öffentliche Stromnetz in Mecklenburg. Im Hintergrund: die „Herberge zur Heimat“. Heute stehen beide Gebäude unter Denkmalschutz. Die frühere Herberge soll nach Auskunft des Amtsgerichts versteigert werden Foto/Repro: Jürgen Lenz

Das erste öffentliche Stromnetz in Mecklenburg hatte Schönberg ab dem 1. Juli 1900. An dem Tag ging ein Elektrizitätswerk in der Ludwig-Bicker-Straße in Betrieb. Mehr als 50 Jahre lieferte es Strom. Es steht noch heute. Der private Besitzer hat den Teil, der zum Wohnen dient, vor wenigen Jahren saniert. Das frühere E-Werk mit Wohnhaus und Maschinenhaus steht nach Auskunft des Landkreises Nordwestmecklenburg unter Denkmalschutz.

Das gilt auch für die frühere „Herberge zur Heimat“. Die Initiative zum Bau der Ludwig-Bicker-Straße 14 ging 1890 vom „Herbergsverein für das Fürstentum Ratzeburg“ aus. Er kündigte in den „Wöchentlichen Anzeigen für das Fürstentum Ratzeburg“ an: „Wir wollen in Schönberg eine Herberge zur Heimat bauen, um so der wandernden Bevölkerung eine vom Geist christlicher Sitte durchwehte Heimstätte zu bieten und sie vor schlechter Gesellschaft und Verführung möglichst zu bewahren. Es ist ein Notwerk, für das wir uns an Euch wenden, seufzt doch das ganze Land unter der immer mehr wachsenden Schar von Landstreichern und Bettlern.“ Zur DDR-Zeit diente das Haus als Pflegeheim. Mitte der 90er-Jahre modernisierten Handwerker das 229 Quadratmeter große Anwesen. Das Wohn- und Geschäftshaus soll nach Auskunft des Amtsgerichts Grevesmühlen am 5. März öffentlich versteigert werden. Ein Gutachter hat den Verkehrswert auf 220000 Euro festgesetzt.



jl

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