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Schönberg möchte Schützenhaus kaufen

Schönberg Schönberg möchte Schützenhaus kaufen

Nach Sanierung könnte Verwaltung einziehen. Hinter dem Objekt wäre dann Platz für Kita-Neubau.

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Die Kita „Regenbogen“ soll möglichst bald durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Frank Martens

Schönberg. Seit Jahren bietet das Schönberger Schützenhaus in der Lübecker Straße einen traurigen Anblick. Nachdem es als Jugendklub ausgedient hatte, steht es leer und verfällt. Besitzer, das ist kein Geheimnis in Schönberg, ist ein Arzt aus Rupensdorf, der seine Praxis gleich neben dem Schützenhaus hat.

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„Übern Daumen ge- peilt, belaufen sich die Kosten für Neubau und Abriss auf über zwei Millionen Euro.“ Michael Heinze

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Geht es nach den Stadtvertretern, soll das historische Gebäude wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Chancen dafür stehen offenbar nicht schlecht. „Wir sind in Verhandlungen mit dem Besitzer“, sagt Bürgermeister Michael Heinze (Die Linke). Erste Überlegungen der Stadt, wie das Schützenhaus nach einem möglichen Kauf genutzt werden könne, gebe es auch schon. „Nach einer Sanierung könnten wir uns im Moment vorstellen, die Verwaltung dort einziehen zu lassen.“ Und gleich hinter dem sanierten Schützenhaus wäre dann Platz für eine neue Kindertagesstätte. Die alte Kita „Regenbogen“ ist schon lange sanierungsbedürftig. Nach Fertigstellung des Neubaus soll sie abgerissen werden. Auf dem Grundstück sollen dann neue Parkplätze entstehen.

Es müsse dringend etwas gemacht werden an der Kita „Regenbogen“, sagt der Bürgermeister. Einfach alles fein überpinseln reiche nicht. Wenn die Stadt nichts tue, würde der Kreis in absehbarer Zeit die Betriebserlaubnis widerrufen, „sodass wir die Kita schließen müssten.“

Die Mitglieder aller Schönberger Ausschüsse der Stadtvertretung — auch in der Vorwoche die des Hauptausschusses — haben sich für einen Kitaneubau ausgesprochen. Übern Daumen gepeilt, so Heinze, sollen sich die Kosten für Neubau und Abriss auf über zwei Millionen Euro belaufen. Die Planungen stünden aber noch ziemlich am Anfang. So sei noch völlig unklar, ob einstöckig oder zweistöckig gebaut werde. Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt seien die Grundstücksfrage und welche Fördertöpfe die Stadt nutzen könne. „So wie es zurzeit aussieht, können wir mit Sonderbedarfszuweisungen vom Innenministerium rechnen.“Insgeheim hatte die Stadt laut Bürgermeister auf ein spezielles Fördermittelprogramm gehofft. Ab August haben Eltern nämlich einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz.

„Den muss der Kreis gewährleisten.“ Das Problem für Schönberg: Die Mittel aus dem speziellen Förderprogramm sind knapp bemessen. Nur ganz wenige Antragsteller hätten überhaupt Fördermittel vom Kreis erhalten, bedauert Heinze. „Und wir gehen nicht davon aus, dass es aus diesem Programm weitere Fördermittel gibt.“

Fest steht: Die 30 Krippen- und 24 Kindergartenplätze in der jetzigen Kita „Regenbogen“ sollen durch den Neubau ersetzt werden. Zusätzlich sind 18 Krippen- und 15 Kitaplätze geplant. „Man könnte sicher auch sagen, wir bauen eine Kita für 36 neue Plätze, aber wenn die Plätze dann nicht genutzt werden, haben wir die Last zu tragen“, sagt Heinze . Problematisch sei, dass niemand genau sagen könne, wie viele Eltern ihre Kinder künftig in der Krippe anmelden. Zurzeit gebe es eine Warteliste mit sieben Kindern. „Das bedeutet also, dass wir den Bedarf mit den 18 neuen Plätzen auf jeden Fall abdecken“, so Heinze. „Und wir hätten noch mehr als zehn weitere Plätze vorhanden.“

Krippenplatzangebot

60 Krippenplätze gibt es gegenwärtig in und um Schönberg.

30 in Schönberg selbst , in Niendorf und Menzendorf jeweils sechs. Der Rest wird durch Tagesmütter abgedeckt.
19 Kinder werden bei Tagesmüttern in Schönberg, sieben bei Müttern außerhalb der Stadt betreut.

Frank Martens

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