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Schülerin aus Schönberg ausgezeichnet

Schönberg Schülerin aus Schönberg ausgezeichnet

Gymnasiastin gewinnt Plakatwettbewerb gegen das Komasaufen in MV

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Mirella Komorawska-Hanisch (2.v.r.) mit der Sozialministerin Birgit Hesse (r.), Lehrerin Ulrike Rathke und Regina Schulz (l.) von der DAK.

Quelle: A. Meinke

Schönberg. Wichtiger Besuch im Schönberger Ernst-Barlach-Gymnasium am gestrigen Vormittag. Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) und Regina Schulz, Landeschefin der DAK Gesundheit-Nord, waren gekommen, um Mirella Komorawska-Hanisch, Schülerin der siebten Klasse, mit einem Sonderpreis zu ehren.

317 Jugend- liche mit Alko- holvergiftung allein in MV, 34 in NWM.“Regina Schulz, DAK

Die Schülerin hatte mit ihrer Zeichnung am Plakatwettbewerb gegen das Komasaufen unter Jugendlichen – den die DAK Gesundheit bundesweit unter dem Motto „Bunt statt blau“ ausgerufen hatte – in der Kategorie jüngste Künstlerin teilgenommen – und gewonnen. An der Feierstunde für die junge Preisträgerin nahmen Schüler ihrer Altersstufe aus zwei Klassen teil. Sie hatten ein Programm vorbereitet, sangen und spielten Instrumente – und demonstrierten damit unter anderem, dass sie Spaß ganz ohne Alkohol haben können.

200 Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern hatten Entwürfe für den Plakatwettbewerb eingereicht, 40 davon in Mirellas Altersklasse. Auf der linken Seite ihres Bildes ist ein kleiner Engel zu sehen, der eine mit Ketten verschnürte Alkoholflasche bewacht. Rechts hat der Teufel seine Hand im Spiel, die Flasche ist zerbrochen, samt der Kette. Derjenige, der ihren Inhalt ausgetrunken hat, hat offenbar Schaden erlitten – obwohl er selbst nicht zu sehen ist. Blut klebt an den Flaschenscherben, ein verlorener Haustürschlüssel liegt herum. Über allem prangt die Frage: Lässt Du es so weit kommen?

Darunter steht: Mach bunt statt blau.

DAK-Nord-Chefin Schulz nannte Zahlen: „Nach aktueller Bundesstatistik landeten im Jahr 2014 bundesweit 23 000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäusern. 317 allein in MV und 34 im Bereich Nordwestmecklenburg.“ Zu viele, wie auch Sozialministerin Hesse fand. Sie gab dennoch zu, dass Kinder und Jugendliche häufig fatale Signale von Erwachsenen erhielten – nicht nur in ihrem persönlichen Umfeld. „Kaum eine Feier kommt ohne Alkohol aus“, so Hesse. „Wir brauchen uns da nur die Fußballeuropameisterschaft ansehen. Viele Fans bei den Spielen sind betrunken und auch zu Hause vor dem Fernseher gehört meist Alkohol dazu.“ Sie ermunterte die Kinder, einen eigenen, vernünftigen Weg im Umgang mit dem Alkohol zu finden.

Mirella Komorawska-Hanisch erklärte zu ihrem Bild: „Ich bin bei der Zeichnung ganz intuitiv vorgegangen. Wir haben uns im Unterricht mit dem Thema beschäftigt und dann kamen die Ideen.“

Annett Meinke

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