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Stadt lässt ihre Bürger nicht im Dunkeln geh’n

Schönberg Stadt lässt ihre Bürger nicht im Dunkeln geh’n

Kommunalpolitiker in Schönberg lehnen den Abbau von Laternen an einem beliebten Weg ab

Schönberg. . Der Weg zwischen der Bahnhofstraße und der Amtsstraße in Schönberg ist beliebt bei Fußgängern und Radfahrern. Zehn Straßenlaternen beleuchten ihn in der Dunkelheit. Sie sind alt und reparaturanfällig. Die Idee, sie aus Kostengründen abzuschalten und die Masten abzunehmen, haben die Stadtvertreter am Donnerstagabend nach einer längeren Diskussion ohne Gegenstimme abgelehnt. Mehrheitlich beschlossen ist dagegen ein Abbau von zehn Laternen in einer Verlängerung des Mühlenwegs. Dafür stimmten sechs Stadtvertreter, dagegen drei. Einer enthielt sich.

 

OZ-Bild

Lampen beleuchten den Weg zwischen der Bahnhofstraße und der Amtsstraße in Schönberg. FOTO: J. LENZ

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„Egal, wo wir Straßenlampen abnehmen, wir senken die Lebensqualität.Jörn Stange (SPD-Fraktion)

Zu Beginn der Debatte betonte Jörn Stange (SPD-Fraktion): „Egal, wo wir Straßenlampen abnehmen, wir senken die Lebensqualität.“ Deshalb sei er dagegen, Laternen zu entfernen. Das gelte besonders für den Weg, der die Amtsstraße mit der Bahnhofstraße verbindet, denn viele Bürger würden ihn benutzen. Das sehe er immer wieder. Einen Abbau der Leuchten würden die Bürger wohl nicht so einfach hinnehmen. Jörn Stange erklärte: „Ich denke, dann würden auch Proteste aus der Bevölkerung kommen.“

Marian Stickel (CDU-Fraktion) brachte einen anderen Aspekt in die Debatte der Stadtvertreter ein: „Irgendwo müssen wir als Stadt auch mal auf unsere Kosten gucken.“ Er sehe ein, dass der Verbindungsweg zwischen der Bahnhofstraße und der Amtsstraße auch im Interesse der Sicherheit von Bürgern weiterhin beleuchtet werden sollte, für die Verlängerung des Mühlenwegs sei dagegen festzustellen: „Dort geht fast niemand bei Dunkelheit.“

Stefan Korn (SPD-Fraktion) schlug einen Kompromiss vor: an der Verlängerung des Mühlenwegs werden nicht alle zehn Laternen entfernt, sondern vier stehen gelassen. Dieser Vorschlag fand jedoch keine Mehrheit.

Für den Verbindungsweg zwischen der Bahnhofstraße und der Amtsstraße schlug Marian Stickel vor, die alten Lampen erst einmal stehen zu lassen. Die Amtsverwaltung Schönberger Land solle prüfen, wie viel eine Erneuerung kosten würde. Damit erklärten sich die anderen Stadtvertreter einverstanden.

Jürgen Lenz

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