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Grevesmühlen Studie entlastet Deponie
Mecklenburg Grevesmühlen Studie entlastet Deponie
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00:00 22.08.2013
Selmsdorf

Die Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG) und das Umweltamt der Hansestadt Lübeck haben eine Studie in Auftrag gegeben, die klären soll, ob Giftstoffe aus der Deponie bei Selmsdorf bis in die Wakenitz gelangen. Das Ergebnis liegt vor und lautet: Weder im Oberflächenwasser noch in den Sedimenten lassen sich irgendwelche auffälligen Werte finden. Das sagte Diplom-Chemiker Dr. Klemens Stein vom Chemischen Laboratorium Lübeck jetzt im Umwelt-, Sicherheits- und Ordnungausschuss der Stadt.

Stein hat Proben aus dem Palinger und Lüdersdorfer Graben entnommen und auf zahlreiche Giftstoffe untersucht. „Insgesamt haben wir völlig unverdächtige Werte gefunden“, berichtete der Chemiker. In den Proben aus Sedimenten habe er zwei auffällige Werte für Arsen und Cadmium festgestellt. Stein: „Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering, dass diese auffälligeren Werte fremdverschuldet sind.“ Er habe keine Hinweise finden können, dass über den Palinger und Lüdersdorfer Graben Material aus der Deponie in die Wakenitz transportiert wird.

Mit neun Wasserproben fiel die Untersuchung allerdings auch klein aus. Außerdem lässt sie keine Rückschlüsse über frühere Verunreinigungen zu. Stein sagt: „Die Ihlenberger werden die Untersuchung wiederholen.“

dor

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