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Verein sucht dringend Mitglieder

Schönberg Verein sucht dringend Mitglieder

Dass die Zahl der Schönberger, die sich bei „Jugend und Freizeit“ engagieren von 200 auf 50 geschrumpft ist, bringt die Organisation, der mehrere Sportarten anbietet, in finanzielle Schwierigkeiten.

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„Wir hoffen, dass bald jemand ein Angebot für Kinder macht.“ Alexandra Thiemann, Vorsitzende

Schönberg. Der Verein Jugend und Freizeit steckt in Schwierigkeiten. Das wurde Mittwoch während der Jahreshauptversammlung deutlich. Ein Problem: Der Verein verliert massiv Mitglieder, hat zurzeit nur noch 50, erklärte Vorsitzende Alexandra Thiemann. Vor einem Jahr waren es noch 200 Mitglieder.

Besonders viele Sportler sind im Herbst 2013 ausgetreten, als der Verein die Kindersportgruppen für Mädchen und Jungen bis drei Jahre und bis 12 Jahre aufgelöst hat. Thiemanns Angaben zufolge sollten die Kurse eigentlich weitergehen. Allerdings habe der Verein keine Übungsleiter finden können. Vorsitzende und Vorstand hoffen, „dass bald jemand ein Angebot für Kinder macht.“

Probleme bereitet auch eine Entscheidung der Stadtvertreter, die Nutzungsgebühren für die Palmberghalle ab April zu erhöhen. Pro Erwachsener soll der Verein nun 15 statt wie bisher 10 Euro pro Stunde zahlen. Für Kinder steigt der Betrag von fünf Euro auf 7,50 Euro. Diese Steigerung kann der Verein nicht allein tragen, sagt Thiemann. Bislang haben Erwachsene sechs Euro pro Monat bezahlt, damit sie Sport in der Halle machen können. Kinder drei Euro. Das reicht nun nicht mehr aus. Der Vorstand schlug vor, den Monatsbeitrag je Mitglied zu erhöhen. Das Verrückte: Gleichzeitig sollten die Hallenzeiten verkürzt werden. Anders sei die Anhebung der Hallengebühren nicht zu finanzieren, beklagte Thiemann. „Im Moment zahlen wir rund 300 Euro im Jahr dazu, um die Hallenumlage stabil zu halten. Wenn wir die Gebühren jetzt nicht erhöhen, müssten wir in etwa 1000 Euro draufzahlen. Das können wir uns nicht leisten“, machte die Vorsitzende die angespannte Lage deutlich. Sonst könnten Veranstaltungen wie Kinderfest und Oberteichlauf nicht mehr wie bisher stattfinden.

Um das Finanzloch zu stopfen, hatte der Vorstand sogar überlegt, eine 766 Euro-Spende von der 1. Schönberger Box-Night zu verwenden, anstatt Sportgeräte davon zu kaufen. Thiemann: „Wenn wir dieses Geld nutzen, müsste der Beitrag für die Mitglieder nicht ganz so stark erhöht werden und wir könnten die Extrakosten moderat auf mindestens zwei Jahre verteilen.“ Kompromiss nach munterer Diskussion: Die monatlichen Gebühren für Kinder bleiben stabil — bei drei Euro, für Erwachsene steigen sie um vier auf 10 Euro. Fazit: 700 Euro pro Jahr müssen mehr für die Benutzung der Halle bezahlt werden. Das soll aber erstmal nur eine Lösung für ein Jahr sein. Dass die Mitglieder nicht noch mehr zahlen müssen, verdanken sie dem Schönberger Rudi Volk und einem anonymen Unterstützer.

Volk spendete 250 Euro, der anonyme Spender 100 Euro. Dadurch müssen die Hallenzeiten nicht gekürzt und das Geld der Versteigerung nicht angefasst werden. Zurzeit wird im Verein übrigens Volleyball, Fußball und Badminton gespielt.

 



Steffen Oldörp

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