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Vögel per Smartphone bestimmen

Schlagsdorf Vögel per Smartphone bestimmen

Naturpark-Ranger informiert in Schlagsdorf über die Artenvielfalt und den Einsatz von moderner Technik

Schlagsdorf. Graugänse, Kraniche, Rotmilane, Sperlinge oder zahlreiche Arten von Grasmücken sind keine Seltenheit rund um den Mechower See. Doch sie zu erkennen, auseinander zu halten und vielleicht sogar nach dem Gesang zu unterscheiden, ist für die meisten Interessierten doch zu viel.

In Schlagsdorf zeigte der Naturpark-Elbe-Schaalsee-Ranger Holger Quardokus jetzt Interessierten die Vielfalt der Vogelwelt rund um den Mechower See. „Bei der Bestimmung kann man sich, wenn auch nicht zu häufig, mittlerweile auch die moderne Handytechnik sehr gut zu eigen machen“, erklärte der ausgebildete Forstingenieur.“ Bei einer leisen Ahnung, welcher Vogel gerade seinen Gesang übt, helfen Applikationen mit den exakten Tönen der Vögel. „Der Gesang ist in Wirklichkeit nur ein Signal der Vogelmänner, dass das Revier bereits besetzt sei. Andere Artgenossen wissen so Bescheid, dass sie hier nicht gerne gesehen sind. Schaltet man jetzt das Handy beziehungsweise den gleichen Gesang an, reagiert das echte Männchen prompt und man weiß, dass man richtig liegt“, sagte der Naturpark-Ranger. Er selbst war ebenfalls mit Buch und Handy ausgestattet und verblüffte die Besucher mit genau diesen kleinen Tricks. Unterstützung bekam Quardokus von seinem Vorgänger Manfred Cordts. Der 62-Jährige war vor zwei Jahren in den Ruhestand gegangen und zeigte nun noch einmal versteckte Horste und spezielle Standorte der gefiederten Freunde.

„Wir haben den Naturpark etwas vergrößert und kommen nun auf 309 Quadratkilometer. Damit gehören wir zur Unesco und müssen dafür auch viele Standorte und die Artenvielfalt von Vögeln nachweisen. Da kann man auf die Hilfe von ehemaligen Kollegen gerne einmal zurückgreifen“, erläuterte Holger Quardokus, der seit zwei Jahren beim Biosphärenreservat als Ranger arbeitet. Doch nicht nur die Vogelwelt erklärte Quardokus, auch Wasserstände verschiedener Wiesen unter Gesichtspunkten zahlreicher Umweltaspekte sprach der Ranger an und brachte den Gästen so die Natur rund um den Mechower See ein großes Stück näher.

Maik Freitag

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