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Waldsofa: Neueste Idee für den Tourismus

Groß Zecher Waldsofa: Neueste Idee für den Tourismus

Naturpark Lauenburgische Seen stellt Liegebänke und Infotafeln an beeindruckenden Aussichtspunkten auf

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Die „schöne Aussicht“, hier auf der Bäk in Blickrichtung Ratzeburger Dom, wird nun noch durch eine schöne Liegestatt, ein sogenanntes „Waldsofa“, aufgewertet.

Quelle: Fotos: Joachim Strunk

Groß Zecher. Meinhard Füllner ist begeistert: „Davon müssen wir noch viel mehr bei uns aufstellen! Die Liegen sieht man mittlerweile überall – vor allem an den Promenaden der Ostseebäder. Sie sind absolut beliebt und ständig besetzt.“

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Naturpark Lauenburgische Seen stellt Liegebänke und Infotafeln an beeindruckenden Aussichtspunkten auf

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Blickpunkte

An folgenden acht Standorten kann man es sich gemütlich machen und die herrliche Aussicht genießen:

Bäk: „Schöne Aussicht“ auf Domsee

Fitzen: Wanderweg Elbe-Lübeck-Kanal

Groß Zecher: Rundwanderweg an der „Kutscherscheune“

Hellbachtal/Mölln: Rundwanderweg kurz vor dem Schwarzsee

Kalkhütte: Campingplatz

Kittlitz: Aussichtsturm am Hofsee, unweit des „Dielen-Cafés“

Pinnsee: Badestelle

Seedorfer Werder: Ostseite des Rundwanderweges, Blick auf „Teufelsbrücke“

Mit diesen „Liegen“ meint der Kreispräsident ergonomisch geschwungene und konstruierte Holzbänke. Frank Hadulla vom Naturpark Lauenburgische Seen und Günter Schmidt, Herzogtum Lauenburg Marketing und Service Gesellschaft HLMS, nennen sie der Einfachheit und Prägnanz wegen lieber „Waldsofas“.

Diese Waldsofas sollen „das erholsame Naturerlebnis und die Naturinformation miteinander verbinden“, erklärt Hadulla bei der Präsentation am Rundwanderweg auf dem Groß Zecher Werder beim Ausflugscafé

„Kutscherscheune“. Die Idee kam ihm bei einer Konferenz im Rothaargebirge, wo ähnliche Bänke aufgestellt waren. Zu Hause nahm er Kontakt zum Zimmereibetrieb von Olaf Taube in Seedorf auf. Gemeinsam berieten sie über die geeignete Form. Heraus kam ein metallenes Grundgerüst, auf dem etwa 1,20 Meter breite Holzlatten angebracht wurden. Das Holz besteht aus „Thermo-Esche“, erklärt Taube: „Das ist die heimische Esche, die bei etwa 170 Grad in Spezialöfen ,geröstet’ und ausgetrocknet wird. Dadurch wird das Holz ohne Chemie imprägniert. Das heißt, darauf setzen sich weder Schimmel, noch Grünspan, Pilze oder Insekten an, das Wasser zieht nicht ein, sondern perlt ab oder lässt sich schnell mit einem Papiertaschentuch entfernen. Dadurch hält das Material viel länger, ohne geölt werden zu müssen, ist pflegeleicht und wird allenfalls durch die Sonneneinstrahlung etwas heller“.

Die Gesamtkonstruktion kostet pro Stück 1090 Euro. Sie besteht aus einem Grundgerüst aus Metall, Holzlatten, zwei Fächern unterhalb der Liegefläche, die geeignet sind als Abstellflächen oder an Badeorten als Schließfächer, sowie einem 40 Zentimeter tiefen Betonsockel an den „Sofa“-Füßen und Infotafeln. Die Tafeln an der Rückseite der Bänke sind mit QR-Codes für Smartphones versehen.

Gefördert wurde das Projekt vom Kieler Umweltministerium mit 2000 Euro aus der Naturparkförderung.

Zimmermeister Olaf Taube: „Wir haben nach einer Kosten-Nutzen-Berechnung die günstigste und beste Lösung hinbekommen“, die Bänke seien nicht nur einladend gemütlich, sondern auch widerstandsfähig.

Kreispräsident Meinhard Füllner betonte, es sei wichtig, dass die traditionelle Ausstattung des Naturparks mit Bänken und Ruhemöglichkeiten aufgewertet und auch mit der digitalen Informationstechnik verbunden wird. „Sonst werden wir ruckzuck abgekoppelt von der allgemeinen Entwicklung.“ Die Infotafeln beinhalten entsprechende digitale Merkmale wie einen QR-Code. Der kann mit dem Smartphone abgescannt werden und dadurch öffnet sich dann der dazugehörige Artikel im Internet. „Das Schwierigste bei der Standortsuche war, die entsprechende Erreichbarkeit im Funknetz zu gewährleisten“, so Hadulla.

Joachim Strunk

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