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Dassow Weichen für Zukunft des Sports gestellt

Dassower beschließen Konzept für Breitensportzentrum / Sportlerheim soll erweitert oder neu gebaut werden

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Sanierungs- und erweiterungsbedürftig: das Sportgelände an der Grevesmühlener Straße in Dassow.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz (2), Cornelia Roxin

Dassow. Die Kommunalpolitiker in Dassow haben am Dienstagabend Weichen für die künftige Entwicklung des Breitensports in der Stadt gestellt. Sie beschlossen einstimmig ein „Konzept Breitensportzentrum“. Der Hintergrund: Bisher klaffen Bedarf und Bestand bei den stadteigenen Sportanlagen in Dassow weit auseinander.

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Dassower beschließen Konzept für Breitensportzentrum / Sportlerheim soll erweitert oder neu gebaut werden

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Erklärtes Ziel der Kommunalpolitiker ist jetzt „eine zukunftsorientierte, konzentrierte und rechtzeitige Entwicklung der Breitensporteinrichtungen“. Damit solle nicht nur dem Bedarf Rechnung getragen werden, der durch das florierende Gewerbegebiet „Holmer Berg“ und die damit verbundenen Zuzüge von Neubürgern weiter wachsen werde. Die Dassower Stadtvertreter sehen auch den Sport in einem ehemaligen Polizeigebäude in der Grevesmühlener Straße nur als Übergangslösung an. Das Anwesen sei sanierungsbedürftig und nur noch wenige Jahre wirtschaftlich zu betreiben. Außerdem müsse Ersatz geschaffen werden für Sportanlagen, die dem Bau einer Kindertagesstätte neben dem Jugendklub weichen müssen. Damit entsprechen die Stadtvertreter dem Wunsch von Kindern und Jugendlichen in Dassow.

Wie berichtet, machten sie in der vorigen Woche im alten Rathaus mit Argumenten, Unterschriften und Sprechchören auf ihre Interessen aufmerksam. Weil ein Bolzplatz, ein Volleyballfeld, ein Basketballplatz und ein Parcours für Fahrradsport dem Bau der Kita und des dazugehörigen Spielplatzes geopfert werden, betonten die Mädchen und Jungen: „Wir brauchen auch Platz!“

Den sollen sie nach dem beschlossenen Konzept auch bekommen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Annerose Viehstaedt (SPD) bekräftigte am Dienstagabend: „Wir haben ihn im Konzept mit drin.“

Im Wesentlichen wollen die Stadtvertreter die weitere Entwicklung des Breitensports jedoch auf zwei Standorte konzentrieren: die Dornbuschhalle an der Rudolf-Breitscheid-Straße und das Sportgelände an der Grevesmühlener Straße. Dazu heißt es im beschlossenen Konzept: „Durch diese Konzentration sollen Synergieeffekte (gemeinsame Umkleide-/Sanitärräume, mehrfach genutzte Räume und Felder) herbeigeführt werden, was sowohl die Verfügbarkeit der Sporteinrichtungen für den Breitensport erhöht als auch die Betriebskosten (Aufsicht, Wartung) in vernünftigen Grenzen hält.“ Das viel zu kleine Sportlerheim soll nicht so bleiben wie es ist. Er wird entweder saniert und erweitert oder durch einen größeren Neubau ersetzt – je nachdem, was für die Stadt günstiger ist. Projekt Nummer zwei: ein Kleinspielfeld „optimal als Kunstrasenplatz“. Auch soll das Großfeld teilweise saniert werden, um den Spielbetrieb zu sichern.

Der Breitensportausschussvorsitzende Heinz-Dieter Priewe (Wählergemeinschaft Ostseestrand) nannte am Dienstagabend einen Zweck des Konzepts: „Damit Fördermittel beantragt werden.“ Priewe betonte:

„Wir müssen endlich einen Schritt weiterkommen.“

Der Entscheidung von Dienstagabend gingen zahlreiche Gespräche im zeitweiligen Sonderausschuss „Breitensport“ voraus. Im Ausschuss beraten Mitglieder der Stadtvertretung und der beiden Sportvereine in Dassow, dem SV 24 und dem Anfang des Jahres gegründeten BSV.

Gerd Matzke (SPD) erläuterte am Dienstagabend: „Ziel ist eine neutrale Feststellung des Bedarfs für den Breitensport und keine Gewichtung örtlicher Vereine.“ Nach Auskunft von Annerose Viehstaedt hat der BSV unlängst ein Konzept eingereicht, das darlegt, welche Sparten er anbietet und in Zukunft anbieten will.

Jürgen Lenz

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