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Willkommen: Neue Pastorin in Schönberg

Schönberg Willkommen: Neue Pastorin in Schönberg

Die 43-jährige Wilma Schlaberg hat ihren Dienst angetreten – Mitglieder der Gemeinde freut’s nach zehn Monaten Vakanz

Schönberg. Die Pastorenstelle in Schönberg ist wieder besetzt. Die 43-jährige Wilma Schlaberg hat die Nachfolge von Jochen Schmachtel angetreten, der am 27. September vorigen Jahres in Rente ging. Offiziell in ihre neue Stelle eingeführt wird die gebürtige Wismarerin in einem Gottesdienst, in dem die Gemeinde auch silberne, goldene und diamantene Konfirmation feiern wird. Er beginnt am Sonntag, dem 11. September, um 10 Uhr. „Ich würde mich sehr freuen, wenn viele kommen“, sagt Wilma Schlaberg.

 

OZ-Bild

Wilma Schlaberg ist die neue Pastorin in der Kirchengemeinde Schönberg. Mit ihr übt erstmals eine Frau dieses Amt aus.

Quelle: Jürgen Lenz

Die Kirchengemeinde Schönberg und Wilma Schlaberg: Das passt. Darauf deutet bereits vieles hin. Die Pastorin ist der Gemeinde ebenso willkommen wie die Gemeinde der Pastorin. Wilma Schlaberg erinnert sich an den Gottesdienst, den sie am vorigen Sonntag hielt: „Es war schön. Man merkt die Freude der Gemeindeglieder, dass wieder jemand da ist.“ Das bestätigt die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Petra Tilse. Sie sagt: „Es ist schön, dass der leere Platz wieder besetzt ist.“ Doch nicht nur das freut Mitglieder der Kirchengemeinde. Ihnen sagt auch Wilma Schlaberg zu.

Petra Tilse erläutert, sie schätze Jochen Schmachtel und dessen Arbeit, freue sich aber auf neue Blickwinkel. Als „sehr sympathisch, offen, selbstbewusst“ beschreibt Petra Tilse die Pastorin und lobt: „Sie geht auf andere Menschen zu.“

Die Freude ist auf beiden Seiten. Wilma Schlaberg antwortet auf die Frage, wie sie in Schönberg aufgenommen wurde, begeistert: „Total freundlich.“ Sie habe bereits viel Offenheit und Wertschätzung erfahren. „Ich finde es schön in ein Team reinzukommen“, sagt die Pastorin. Sie wünsche sich einen ehrlichen, wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander und dass Menschen gute Erfahrung mit und in der Kirche machen.

Wilma Schlaberg machte diese Erfahrung, als sie die Evangelisch-Lutherische Kirche kennenlernte. Sie spricht von Offenheit, Mitsprache, Demokratie und dem Gefühl „hier bin ich Mensch, hier kann ich sein“. Das Bestreben, dies auch anderen Menschen zu ermöglichen, habe mit zu ihrem Wunsch geführt, Pastorin zu werden. In Schönberg habe sie aber auch das Interesse der Stadt insgesamt im Blick.

Theologie studiert hat Wilma Schlaberg in Hamburg. Ihr Vikariat absolvierte sie in Wittenburg. Vor ihrem Wechsel nach Schönberg arbeitete sie mehr als sechs Jahre in der verbundenen Kirchengemeinde Gresse-Granzin und Zweedorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim).

Mit der Kirchengemeinde Schönberg hat sie sich für eine Gemeinde entschieden, die näher zu ihren Eltern liegt und die im Gegensatz zu ihrer bisherigen nicht zahlreiche Predigtstellen hat, sondern eine Kirche in der Mitte und ein ebenso zentral gelegenes Pfarrhaus. In das ist die Pastorin mit ihrem Mann Thorsten und den Kindern Luisa, Jonathan und Arelia Katharina gezogen. Ihre E-Mailadresse lautet schoenberg@elkm.de.

Einführungsgottesdienst für Wilma Schlaberg am 11. September ab 10 Uhr in der Kirche in Schönberg

Gemeinde mit langer Geschichte und vielen Gruppen

1100 Frauen, Männer und Kinder gehören der Kirchengemeinde Schönberg an. Sie wohnen in der Stadt und 20 umliegenden Dörfern.

Einzige Predigtstelle ist die Sankt-Laurentius-Kirche. Ihre Baugeschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Sie war längere Zeit Bischofskirche. Ebenfalls in der Gemeinde steht eine kleine, in den 1950er Jahren errichtete Kirche in Boitin-Resdorf. Den letzten Gottesdienst dort feierte die Gemeinde am 10. Juni 2001. Dann wurde die Kirche entwidmet. Sie dient nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck. In dem Gebäude ist ein Malatelier untergebracht.

Ein modernisiertes Gemeindehaus , „Katharinenhaus“ genannt, gehört ebenso zur Kirchengemeinde wie ein Pfarrhaus mit Dienstwohnung, Kirchenbüro und Büro des Schönberger Musiksommers sowie ein Küsterhaus. Im ehemaligen zweiten Pfarrhaus eröffnete der Diakonieverein des Kirchenkreises Wismar 2001 eine Kindertagesstätte. Sie wird mittlerweile vom Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg betrieben.

Der Leitsatz der Kirchengemeinde Schönberg lautet: „Unsere Gemeinde ist ein Ort, wo alle von Gott empfangen können, dies miteinander leben und weitergeben.“ Kultureller Höhepunkt ist der Schönberger Musiksommer mit Konzerten und Ausstellungen. Zahlreiche Gruppe treffen sich in der Gemeinde, unter anderem ein Kirchenchor, ein Kinderchor, ein Tanzkreis, eine Gruppe für Suchtgefährdete sowie ein Bastel- und Handarbeitskreis. jl

Jürgen Lenz

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