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Grevesmühlen Zusammenarbeit mit Betrieben macht Schule
Mecklenburg Grevesmühlen Zusammenarbeit mit Betrieben macht Schule
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03:54 22.08.2013
Lehrerin Ines Kleinfeldt erläutert Schülern die Theorie der Berufsorientierung. Quelle: Steffen Oldörp
Schönberg

Der demografische Wandel macht es auch für Unternehmer in Schönberg immer schwieriger, Auszubildende zu finden. „Gutes Personal zu bekommen, ist in der Bäckereibranche sehr problematisch“, sagt Daniel Schwabe, Geschäftsführer der Bäckerei Schwabe. Auch für die Firma Mebak ist es nicht leicht, passende Jugendliche zu finden und zu begeistern. Handwerk habe leider nicht den besten Ruf, sagt Geschäftsführer Ronny Freitag. Da mache man sich die Hände schmutzig. „Das ist aber nicht so, es ist eine tolle Arbeit und auch da hält die Technik Einzug“, sagt Freitag.

Gemeinsam war er jetzt mit anderen Chefs in der Regionalen Schule mit Grundschule Schönberg. Sie hat auf die Probleme der Firmen reagiert und bietet das Wahlpflichtfach „Berufsorientierung“ an.

Lehrerin Ines Kleinfeldt erläutert: „Das neue Fach soll beiden Seiten helfen: Schülern und Firmen. Wir wollen Schüler bewusst auf die Ausbildung vorbereiten.“ Ines Kleinfeldt versuchte Schüler für das Wahlpflichtfach zu begeistern, Ronny Freitag andere Firmen. Die Resonanz ist groß. Bei Schülern und Firmen. Die Unternehmen Lau, SZ-Bau, Mebak, Blumenhaus Bentin, der Blumen- und Pflanzenmarkt Rahlf und Söhne, die Bäckerei Schwabe und das Blumenhaus Zwiebelmann machen bereits mit. Bis Herbst soll jeder der 16 Schüler des Wahlpflichtfachs in alle Betriebe einmal reingeschaut haben. „Dann können sie sich entscheiden, wo sie hingehen für den Rest des Jahres“, sagt Ines Kleinfeldt.

Die Schüler sind offenbar begeistert. Dennis Berndt (16) ist im Juni 2014 mit der Schule fertig. „Dann möchte ich gerne eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker machen. Am liebsten bei der Firma Lau.“Um den theoretischen Teil des Wahlpflichtfachs kümmert sich Ines Kleinfeldt.

Auch das Ernst-Barlach-Gymnasium sucht verstärkt die Nähe zu Betrieben in der Region. Es führt die „Jungunternehmerschule“ fort, die im Gymnasium 2012 startete. 20 Jugendliche in den Klassen neun und zehn bekommen in diesem Schuljahr zahlreiche Einblicke in Theorie und Praxis des Wirtschaftslebens und der Selbstständigkeit. Dabei arbeitet das Gymnasium mit dem Unternehmenverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, dem Landkreis Nordwestmecklenburg und Firmen in der Region zusammen.

Steffen Oldörp und Jürgen Lenz

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