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Schönberger Erfolgsserie gegen MSV Pampow gerissen

Pampow Schönberger Erfolgsserie gegen MSV Pampow gerissen

Maurinekicker verlieren nach einer ganz schwachen Vorstellung das Duell beim Tabellenvierten mit 1:2 und kassieren ihre erste Auswärtsniederlage der Saison.

Pampow. - Fünfmal traf der FC Schönberg seit dem Aufstieg des MSV Pampow vor drei Jahren in der Verbandsliga auf die Randschweriner. Fünfmal verließen sie den Platz als Sieger. Am Freitagabend ist diese Erfolgsserie nun gerissen. Vor 512 Zuschauern, unter ihnen Boxprofi Jürgen Brähmer, unterlag der Tabellendritte beim Tabellenvierten nach einer der schwächsten Leistungen der Saison mit 1:2. Für die Schönberger war es zugleich die erste Auswärtsniederlage der Saison, während der MSV daheim 2012/2013 weiter unbesiegt bleibt (sieben Siege, ein Unentschieden).

„Wir wollten den Gegner beeindrucken. Das ist uns gelungen. Solch eine Leistung haben wir schon seit Längerem nicht gezeigt“, freute sich MSV-Trainer Mario Kustka. Allerdings machten es die Schönberger dem Gastgeber aber auch nicht allzu schwer. Bis auf die Anfangsphase und die letzten 15 Minuten fanden die Gäste kaum Zugriff auf das Spiel. Gegen die aggressiv agierenden Pampower fanden sie kaum ein geeignetes Mittel.

Grobe Fehler im Spielaufbau und viel zu viele Fehlabspiele waren die entscheidende Ursachen, dass die Schönberger kaum Torgefahr entwickeln konnten. Vor allem die an diesem Tag bärenstarken Christopher Schmandt und Paul Groth stellten die Schönberger immer wieder vor Probleme. FC-Trainer Axel Giere sprach nach den 90 Minuten von einem souveränen Auftritt der Pampower und war absolut unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Das war nicht der FC Schönberg dieser Saison“, warf Giere seinen Jungs in der Kabine vor, „Hosenscheißerfußball“ zu spielen.

Nur in den letzten 15 Minuten habe seine Elf gegengehalten. „Dass Pampow zuhause eine Macht ist, war uns von vornherein klar. Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht, aber die Niederlage wird uns nicht umwerfen. Und die Meisterschaft wurde hier auch noch nicht entschieden“, so Sven Wittfot, der sportliche Leiter des FC 95.

Aus leicht abseitsverdächtiger Position hatte Peter Waack nach einem langen Ball in die Spitze in der 26. Minute die Gastgeber in Führung gebracht, nach dem Schmandt kurz zuvor die ersten große Chance vergeben hatte. Fünf Minuten vor der Pause die einzige gefähliche Aktion der Gäste, als Marco Pajonk im Strafraum den Ball nicht voll trifft. Nach der Pause das gleiche Bild. Der MSV dominierte die Partie, der FC reagierte nur. Eine Viertelstunde vor dem Ende stellte Axel Giere dann seine Abwehr von Vierer- auf Dreierkette um. Just in dieser Phase entwischte Paul Groth Jonni Jahnke und traf ins lange Eck zum 2:0. In der 81. Minute hätte es noch einmal spannend werden können. Nach einem Eckball kam Fabian Kolodzick frei zum Schuss, doch der Ball ging am Tor vorbei. In dieser Phase hatten die Schönberger allerdings mehrfach Glück, nicht den endgültigen K.o. zu kassieren. Zwei Minuten vor dem Ende gelang dann Daniel Bendlin das 2:1. Die restlichen Minuten, einschließlich der Nachspielzeit, verteidigte der MSV geschickt den Vorsprung.

Im zweiten Spitzenspiel des Tages gewann der Sievershäger SV gestern beim FSV Bentwisch mit 3:0 und ist nun neuer Tabellenführer mit einen Zähler Vorsprung vor dem FSV Bentwisch, vier vor dem FC Schönberg und elf vor dem MSV Pampow.

OZ

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