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Schüler bekommen Fahrausweis

Grevesmühlen Schüler bekommen Fahrausweis

Die Eltern von Schulkindern in Degtow und Wotenitz können vorerst aufatmen. Für ihre Schützlinge wird es nach anfänglichen Problemen nun doch Fahrausweise für den Schulbus geben.

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Gudrun Sturmheit

Grevesmühlen. Die Eltern von Schulkindern in Degtow und Wotenitz können vorerst aufatmen. Für ihre Schützlinge wird es nach anfänglichen Problemen nun doch Fahrausweise für den Schulbus geben. Das teilte die Kreisverwaltung jetzt mit. „Nach ausgiebiger Diskussion im Hause werden ab sofort auch Schülerfahrausweise an Grenzfälle ausgegeben, wenn die ansonsten zu starke Belastung der Schüler es erfordert. Und es wird auf die Teilung von Dörfern und Ortsteilen verzichtet“, sagte Kerstin Weiss, 2. stellvertretende Landrätin und Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales, Bildung und Gesundheit bei der Kreisverwaltung.

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Kerstin Weiss

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Mit Beginn des Schuljahres hatten sich verärgerte Eltern gemeldet, für deren Schulkinder kein Busausweis ausgestellt worden war, obwohl dies noch im vorangegangenen Schuljahr der Fall gewesen war.

Grundlage dafür war, dass die Kreisverwaltung die sogenannte Satzung zur Schülerbeförderung Anfang des Schuljahres überprüft hat, was dazu führte, dass innerhalb eines Dorfes einige Kinder einen Fahrausweis bekamen, andere wiederum nicht. Je nachdem wie dicht sie an der Schule wohnen. „Bei einer Überprüfung der Entfernungen ist aufgefallen, dass einige Ortschaften beziehungsweise Teile von Ortschaften bei strenger Betrachtung aus der Schülerbeförderung hätten herausfallen müssen. Der Fachdienst hat dementsprechend keine Ausgabe von Schülerfahrausweisen an die betroffenen Schüler veranlasst“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Der Ärger der Eltern sei dennoch nachvollziehbar. In der vergangenen Woche stoppte Kerstin Weiss die Überprüfung.

Laut Satzung übernimmt der Kreis als verantwortlicher Aufgabenträger der Schülerbeförderung die Kosten für den Schulbus bei einer Wegstrecke von mindestens zwei Kilometern bis zur 6. Klasse, ab der 7. Klasse muss der „kürzeste verkehrsübliche Fußweg zwischen Wohnung und örtlich zuständiger Schule“, mindestens vier Kilometer betragen. In den oben genannten Grenzfällen wird nun auch bei Entfernungen knapp unter diesem Wert zugunsten des Schülers entschieden. „Hier prüfen wir im Einzelfall“, sagte Gudrun Sturmheit, Fachdienstleiterin Bildung und Kultur. Der Fachdienst werde sich nun mit den betroffenen Eltern in Verbindung setzen, die wiederum gebeten werden, alle gekauften Fahrkarten aufzubewahren, um die Kosten erstattet zu bekommen.

 

ron

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