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Schüler lernen Energiequellen in Grevesmühlen kennen

Grevesmühlen Schüler lernen Energiequellen in Grevesmühlen kennen

Der Verein „Stadt ohne Watt“ organisiert zum dritten Mal einen Projekttag über Alternativen zum Atomstrom.

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Der Freitag ist dann so etwas wie Unterricht im Grünen Klassen- zimmer.“ Katy Jurkschat, Stadtwerke

Quelle: Josephin Habermann

Grevesmühlen. Was Strom und Wärme angeht, könnte der größte Teil der Haushalte in Grevesmühlen mit Energie versorgt werden, die hier produziert wird. Das sollen die Mädchen und Jungen der Grevesmühlener Schulen erfahren. Am Freitag, 26. April, wird zum dritten Mal der „Tag der erneuerbaren Energien“ veranstaltet.

Um 9 Uhr treffen sich alle Teilnehmer — 300 Anmeldungen gibt es von vier Grevesmühlener Schulen sowie aus Klütz und Proseken — am Wasserlehrpfad des Zweckverbandes in Wotenitz. Von dort aus geht es zu den übrigen vier Lernorten.

Außer dem Wasserlehrpfad sind es die Windkraftanlage in Questin, die Biogasanlage der Stadtwerke, die Photovoltaikanlage von IBC Solar und das Klärwerk des Zweckverbandes. Unterwegs kann auch der Elektrobus der Grevesmühlener Busbetriebe erforscht werden. Seit dem ersten „Tag der erneuerbaren Energien“ erfreut sich die Veranstaltung wachsender Beliebtheit. „Die Lehrer nehmen das Angebot gerne wahr und haben uns im Vorfeld auch schon mit Fragenmaterial versorgt“, sagt Werner Küsel, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Stadt ohne Watt“, der den Tag organisiert. Küsel sieht mit Freude, wie sich schon Kinder mit regenerativen Energien beschäftigen. „Im Hort gab es Arbeitsgruppen dazu und es sind Filme und Präsentationen entstanden“, berichtet Werner Küsel über die Energiespardetektive des Horts. „Wie die Kinder erneuerbare Energien erklären, zeigt, dass eine andere Generation heran wächst.“

Was die Schulkinder am „Tag der erneuerbaren Energien“ an den einzelnen Lernorten erfahren, werden sie später im Unterricht weiter aufbereiten. Oder sie haben schon vor dem Ausflug Wissen über Biogas, Solarenergie und Windkraft gesammelt. „Der Freitag ist dann so etwas wie Unterricht im Grünen Klassenzimmer“, sagt Katy Jurkschat, für die Stadtwerke im Verein „Stadt ohne Watt“.

Damit die Kinder von ihren Schulen gut zum Treffpunkt am Wasserlehrpfad und zu den einzelnen Lernorten kommen, kooperiert die „Stadt ohne Watt“ mit den Grevesmühlener Busbetrieben und der Krohn Touristik.

Übrigens: Wer am Freitag, 26. April zwischen 9 und 12 Uhr Zeit hat, kann die Lernorte aufsuchen und sich von den dortigen Fachleuten informieren lassen.

Malte Behnk

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