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Grevesmühlen Silo wird ein Haus für die Generationen
Mecklenburg Grevesmühlen Silo wird ein Haus für die Generationen
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04:56 28.02.2013
Das Silo in Bad Kleinen soll nach den Vorstellungen der Kommune in ein Mehrgenerationenhaus umgewandelt werden. Quelle: Christel Ros

Deshalb wird eine Genossenschaft gegründet. Bürgermeister Hans Kreher (FDP) sieht das derzeit als die machbarste Lösung an, um das Areal wieder zu beleben. Er und seine Mitstreiter in der Gemeindevertretung hoffen natürlich, dass viele Bürger beitreten, damit sie „die Ziele der Gemeinde mittragen und unterstützen“.

Die Genossenschaft soll noch im März gegründet werden. „Da sind schon einige, die mit den Füßen scharren, sie wollen mitarbeiten. Diese Leute werde ich demnächst zusammenholen“, so Kreher. Außerdem sei mit dem Genossenschaftsverband zu reden. Der Bürgermeister schätzt, dass die Gründung noch im März erfolgen kann.

Auf jeden Fall wird auch die Gemeinde Bad Kleinen selbst Mitglied dieser Genossenschaft sein. „Das ist eine Grundvoraussetzung, schließlich sind wir Eigentümer des Mühlengeländes“, sagte Katy Rathsack, FDP-Fraktionsvorsitzende, in der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch. Das Gremium hatte sich mehrheitlich bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme für die Gründung dieser Genossenschaft ausgesprochen.

Die soll sich zunächst auf den Ausbau des Silos konzentrieren. Das soll ein Mehrgenerationenhaus werden mit Wohnungen und Treffpunktmöglichkeiten. Behindertengerecht natürlich und mit einem Fahrstuhl bis ins Dachgeschoss. Zudem soll das Mühlengelände künftig als Bürgerkraftwerk genutzt werden, an dem sich die Einwohner ebenfalls beteiligen können.

Ideelle Unterstützung erfährt die Gemeinde beim Ausbau des Silos von Prof. Dr. Peter Jochimsen vom Baltic Sea College Eckernförde. Der Professor hatte auch die Idee mit dem Mehrgenerationenhaus und der energetischen Nutzung. Er hat zugesagt, mit Bad Kleinens Bürgermeister die entsprechenden Landesministerien abzuklappern. Eine Genossenschaft würde den Vorstellungen des Professors am ehesten entsprechen, wie er im Hauptausschuss der Gemeinde erklärte. Weil dann die Bürger vor Ort einschließlich der ansässigen Wirtschaft einbezogen werden. Außerdem hat Jochimsen finanzielle Unterstützung durch seine Stiftung zugesichert.

Zudem will der Bürgermeister den Tag des offenen Denkmals nutzen, um das Mühlengelände bekannter zu machen. Er will es bei bundesweiten Aktion am 8. September mit auf die Liste setzen lassen. Denn das Motto lautet in diesem Jahr: „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ Etwas Passenderes als das Mühlengelände gebe es wohl kaum, meinte der Bürgermeister mit einem Lächeln. Die Gemeinde ist seit 1. Januar vergangenen Jahres Eigentümerin des Mühlengeländes am Schweriner See, sie hat es für 150 000 Euro gekauft. Auf diese Weise will die Kommune sichern, dass die Entwicklung des Areals in ihrem Sinne erfolgt.

Christel Ros

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