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Skifahren: Seminar für den sicheren Schulausflug

Grevesmühlen/Wittenburg Skifahren: Seminar für den sicheren Schulausflug

Die pensionierten Lehrer Hartmut Kolb und Reinhard Galda haben Kurse im Alpincenter Wittenburg organisiert / Jugendliche im Erzgebirge

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Eine Gruppe von Lehrern hat im Alpincenter in Wittenburg ein Seminar für sichere Skiausflüge absolviert.

Quelle: Fotos: Mirko Boldt

Grevesmühlen/Wittenburg. Es sind Winterferien – Zeit fürs Skifahren! Der Sport im Schnee ist auch in den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns ein Thema. Skifreizeiten sind bei Schülern sehr beliebt. Damit diese gut geplant sowie in einer möglichst sicheren, aktiven Erholung münden, bietet das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQMV) zwei Mal jährlich Weiterbildungen zum Thema an.

OZ-Bild

Die pensionierten Lehrer Hartmut Kolb und Reinhard Galda haben Kurse im Alpincenter Wittenburg organisiert / Jugendliche im Erzgebirge

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Die beiden pensionierten Lehrer Hartmut Kolb aus Gadebusch und Reinhard Galda aus Neu Degtow, der lange an der Regionalen Schule in Grevesmühlen unterrichtet hat, haben in den vergangenen Wochen zwei Seminare für Lehrkräfte im Alpincenter Wittenburg organisiert. Theorie und Praxis standen bei den beiden gleichermaßen auf dem Programm. „Nur bei einer rechtzeitigen Planung, der Klärung aller Anträge und Versicherungsfragen sowie einem guten Programm vor Ort wird eine Skifreizeit erfolgreich“, macht Reinhard Galda deutlich.

Der 66-Jährige weiß, wovon er spricht, denn er organisiert seit 1984 selbst eine jährliche Fahrt mit Jugendgruppen ins sächsische Johanngeorgenstadt. Am Sonnabend startete Galda wieder mit einer 22-köpfigen Gruppe zu einem achttägigen Umweltseminar ins Erzgebirge. Mit dabei sind Jugendliche aus Grevesmühlen, Boltenhagen und Umgebung im Alter von elf bis 15 Jahren. Im Zuge dieses Seminars unweit der tschechischen Grenze werden die Teilnehmer auch im Langlauf und der Abfahrt ausgebildet. „Drei Stunden am Tag“, sagt Galda. Und vor Ort sind die Gäste aus Nordwestmecklenburg längst bekannt. Sie werden nur noch liebevoll „Fischköppe“ genannt. Denn die Verbindung ins Mittelgebirge besteht schon seit mehr als 50 Jahren. Bis kurz nach der Wende hatten die Grevesmühlener Leichtathleten dort stets ihr Winterlager absolviert. „Die Fahrt hat Tradition. Außerdem ist es sehr schön dort“, so Galda über die Ausflüge nach Johanngeorgenstadt.

Hartmut Kolb arbeitet seit seiner Pensionierung als Skilehrer in Wittenburg. Neben richtiger Kleidung, Aufstellungsformen und Grund- sowie Fahrtechniken stellt er die Gesundheit in den Vordergrund:

„Die Schüler sollen gefordert werden und dabei den Spaß an der Bewegung im Schnee finden. Auch auf die Fitness und Gesundheit der begleitenden Lehrer achten wir bei den Kursen“, sagt er.

Bei den Seminaren für Lehrer fördert Hartmut Kolb die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und dem Alpincenter Wittenburg. „Wir besprechen bei den Kursen vorab das schnelle Einchecken und bereiten für alle die Ausrüstung passgenau vor“, sagt der 76-Jährige, der dankbar für die gute Zusammenarbeit mit der Skihalle an der Autobahn 24 ist.

Lehrer Martin Kröppelien vom Ernst-Barlach-Gymnasium Schönberg begleitet die Skifreizeiten. „Für die Schüler ergeben sich dadurch neue sportliche Perspektiven in der Natur. Das gemeinsame Erlebnis im Schnee schult soziale Kompetenzen und das Umweltbewusstsein“, meint der Lehrer für Sport, Geschichte und Englisch. Kröppelien hat in den Herbstferien 2015 sogar die Ausbildung zum Skischullehrer absolviert.

Ob mit einem Klassenbesuch in der Skihalle Wittenburg oder mit einer Skifreizeit im Gebirge – Hartmut Kolb und Reinhard Galda freuen sich über das Interesse der Lehrer im Land. Sie wollen das Skifahren mit Blick auf die Förderung von Bewegung und den dabei wachsenden sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler weiter fördern.

Mirko Boldt und Daniel Heidmann

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