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Grevesmühlen So bunt war das Hafenfest in Boltenhagen
Mecklenburg Grevesmühlen So bunt war das Hafenfest in Boltenhagen
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00:00 30.07.2018
Boltenhagen

Wenn etwas in Boltenhagen los ist, dann darf ein Mann nicht fehlen: Ortschronist Horst Günther. Auch auf dem 1. Hafenfest in der Weißen Wiek, das am Sonnabend anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Resortgeländes veranstaltet wurde, machte der 88-Jährige seine Kamera startklar, um für die Nachwelt die Angebote festzuhalten. Davon gab es reichlich.

Attraktionen für Groß und Klein in der Weißen Wiek / Regionale Stände luden zum Staunen ein

Marina Boltenhagen

Die moderne Marina Boltenhagen auf der Halbinsel Tarnewitz wurde im Frühjahr 2008 eröffnet. Bis zur Wende 1989 war der Bereich Sperrgebiet. Platz haben bis zu 350 Yachten bis zu einer Länge von 60 Metern.

Angefangen bei den Kindern, die sich ihre Gesichter bemalen lassen oder sich im Segway-Fahren ausprobieren konnten. Das tat auf jeden Fall Moritz Musiat aus Dresden. Innerhalb weniger Minuten hatte der Siebenjährige den Dreh raus, mit dem Gefährt enge Kurven und durch Hindernisse zu fahren. Das nächste Weihnachtsgeschenk ist wohl gesetzt? „Das ist schon reserviert, er wünscht sich ein Fernglas“, sagt seine Mama lachend. Das ließe sich ja noch ändern, entgegnete ihr Sohn.

Regionale Stände luden zum Staunen ein – ob vom Biohof Hoher Schönberg oder von Künstlerin Birgit Schön-Schneider, die ein Atelier im Dorfhotel in der Weißen Wiek hat und Kreativkurse nicht nur für Urlauber anbietet. Ein Besucher des Hafenfestes nutzte sodann die Chance, gleich fünf Porträts bei der 50-jährigen Boltenhagenerin zu bestellen. Ein anderer Stand hatte Kettenanhänger im Angebot, von denen sich Anna-Lena (4), Mia-Luisa (6) und Mia (4) aus Berlin jeweils einen mit nach Hause nehmen durften.

Für Aufmerksamkeit sorgte Petra Fick aus Grabow, die am Spinnrad saß. Nichts Besonderes mehr? Na doch, wenn Hundehaare zum Faden verarbeitet werden, dann schon. Aus dem Fell von Collies fertigt sie Socken, Schals oder ähnliches. „Das Hobby habe ich schon viele Jahre“, verriet die 57-Jährige. Sogar bei Wettbewerben habe sie schon teilgenommen. Ihr längster Faden, den sie jemals gesponnen hatte, war mehr als 200 Meter lang. „Das reichte aber leider nicht für den ersten Platz“, erzählte sie.

Ein Grund von Wismar nach Boltenhagen zu kommen war für Roxana Kunze und ihre Schwester Nicoleta Vitalariu Sänger Victor Marnitz alias „Öxl“ aus Wismar. „Er hat eine so fantastische Stimme. Ich habe ihn das erste Mal auf dem Hafenfest in Wismar gehört und war begeistert“, schwärmte Roxana. Victor Marnitz ist seit mehr als einem Jahr als Straßenmusiker unterwegs. Wismar, Schwerin, Rostock, Lübeck, Kiel, Berlin, München – und nun auch Boltenhagen.

Jana Franke

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