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Spatenstich für Grevesmühlens neuen Wohnpark

Grevesmühlen Spatenstich für Grevesmühlens neuen Wohnpark

17 Jahre hat es gedauert, seit gestern geht es mit großen Schritten voran. Der Spatenstich für den Solar-Wohnpark „Diamant“ in Grevesmühlen setzt den Schlusspunkt ...

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Gemeinsamer Spatenstich: Planer Manfred Großkinsky (v. l.), Investor Reinhold Dierkes, Bauunternehmer Peter Meier, Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler und Mathias Diederich, 1. Stellvertretender Landrat.

Quelle: Foto: Michael Prochnow

Grevesmühlen. 17 Jahre hat es gedauert, seit gestern geht es mit großen Schritten voran. Der Spatenstich für den Solar-Wohnpark „Diamant“ in Grevesmühlen setzt den Schlusspunkt unter eine Jahre andauernde zähe Planung. Wie Investor Reinhold Dierkes aus Pullach in Bayern gestern erklärte, habe sein Unternehmen im Jahr 2000 den Komplex des ehemaligen VEB Diamant – daher auch der Name des Wohnparks – aus einem Konkurs heraus erworben. Als nach und nach die Mieter das marode Objekt verließen, stand die Frage, wie man die rund 7000 Quadratmeter im Zentrum Grevesmühlen nutzen könne.

Aus den anfangs 86 Eigentumswohnungen sind mittlerweile 48 geworden, die auf vier Gebäude aufgeteilt werden. Das Konzept des Wohnparks sieht vor, dass die Bewohner die Angebote des Mecklenburger Pflegedienstes in Anspruch nehmen können. Gleichzeitig sollen die Gebäude nicht nur barrierefrei sein, sondern mit der neuesten Technik ausgestattet werden. Angedacht sind beispielsweise Elektrofahrzeuge, die sich die Bewohner teilen.

Grevesmühlens Pastorin war gestern beim Spatenstich wohl der ungewöhnlichste Gast. Doch die Verantwortlichen des Projektes hatten Maria Harder gebeten, das Projekt zu segnen. Das sei, so die Pastorin, zwar keine Garantie, dass alles gut laufe. „Aber es hilft zumindest“, sagte sie. Lars Prahler, Bürgermeister der Stadt Grevesmühlen, hat die Entwicklung des Projektes viele Jahre als Bauamtsleiter begleitet: „Tatsache ist, dass wir alle älter werden und Grevesmühlen sich darauf einstellen muss.“ Der Anteil der über 65-Jährigen steige kontinuierlich. „Ein Projekt wie der Wohnpark ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir mit dem Thema umgehen.“

M. Prochnow

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