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Grevesmühlen 130 Reiter zu den Poeler Pferdesporttagen erwartet
Mecklenburg Grevesmühlen 130 Reiter zu den Poeler Pferdesporttagen erwartet
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00:00 24.03.2014
Er ist Titelverteidiger im Großen Preis der Insel Poel: Hausherr André Plath auf Chacco.

- Gerade erst wurde der Reit- und Fahrsportverein (RFRSV) der Insel Poel als Reservesieger im Wettbewerb unter 296 Vereinen im Land ausgezeichnet, da beginnt der Countdown für die Poeler Pferdesporttage vom 28. bis 30. März. 130 Reiter haben für 370 Pferde 670 Startmeldungen abgegeben. Ein starkes Teilnehmerfeld kündigt sich an. Brandenburg schickt mit Steffen Krehl (Lenzke) einen ihrer Besten. Der Finne Yrjoe Suomus reitet für Neumünster und hat als Ausbilder und Reiter einen guten Ruf. Ein immer gern gesehener Gast in Mecklenburg ist Thomas Lehmann aus dem holsteinischen Rausdorf. Ebenso Marc Scheel aus Bad Schwartau, der ebenfalls dabei ist.

Mecklenburg ist mit Spitzenreitern wie Thomas Kleis (Gadebusch), Jörg Möller (Garlitz), Daniel Heuer (Wismar) und nicht zuletzt das starke Duo Philipp Makowei und Hausherr André Plath vertreten.

Erstmals steigt nach längerer Abstinenz Rügens leistungsstärkster Reiter Lars Köhler (Ranzow) wieder ins Geschehen ein. 2013 war der 24-Jährige Hallen-Landesmeister der Springreiter. Eine aufstrebende Schar weiterer Reiter aus dem eigenen Land will den „Profis“ aber das Siegen schwer machen.

16 Springprüfungen und zwei Kombinierte Hindernisfahren mit Geländehindernissen der Klasse M für Zwei- und Vierspänner sind ausgeschrieben. Lokalmatador Georg Plath, der die Reitanlage in Timmendorf mit seinen „Goldenen Händen“, wie man ihm nachsagt, selbst gebaut hat, bekommt in den Fahrprüfungen als Bronzemedaillengewinner der Vierspännerfahrer bei den Hallen-Landesmeisterschaften starke Konkurrenz. Der Sieger von Redefin bei den Vierspännern, Robert Blender (Waabs/SH) will auch in Timmendorf starten. Auf das Duell mit seinem Freund Dietmar Timm (Lewitzer Fahr- und Reitverein) freut sich der 63-jährige Georg Plath besonders. Der vielfache Landesmeister hatte eigentlich schon vor zwei Jahren die Leinen aus der Hand gelegt. Da sein Fahrschüler Steffen Engelhard (Siggelkow) einen schweren Unfall hatte, fährt er dessen Pferde zurzeit selbst.

In den Springparcours geht es bis zur schweren Klasse. Titelverteidiger im „Großen Preis der Insel Poel“ ist Turnierleiter André Plath. Zuletzt leider gesundheitlich etwas angeschlagen, hofft er dennoch seinen Titel verteidigen zu können. Er weiß in seinem Mitarbeiter Philipp Makowei aber einen starken Reiter hinter sich, der auch für jeden Erfolg gut ist. Nach seinem 15. S-Sieg vor einigen Wochen im österreichischen Graz wird dem 23-Jährigen vor dem Großen Preis am Sonntag das „Goldene Reitabzeichen“ überreicht.

Am Freitag (28.3.) starten die Poeler Pferdesporttage mit Prüfungen für junge Pferde. Ein Zeitspringen der schweren Klasse ist der sportliche Höhepunkt am Sonnabend. Am Sonntag stehen weitere vier Springprüfungen auf dem Programm, mit dem „Großen Preis der Insel Poel“ als Turnierhöhepunkt. Vor diesem Springen nehmen die Fahrer die Halle in Beschlag und man braucht kein Prophet zu sein, um eine Riesenstimmung vorauszusagen wenn Georg Plath & Co. im rasanten Galopp die Kegeltore passieren.



OZ

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